Alarm: Gefährliches Insekt breitet sich in Baden-Württemberg aus

Viele Menschen in Schutzanzügen gegen Infektionen laufen in einer Reihe im Wald. Die grünen Overalls schützen sie vor einem hochansteckenden Virus, das sich gerade ausbreitet.
Symbolbild © imago/Markus Matzel

Jetzt schlagen die Experten Alarm. Denn ein gefährliches Insekt breitet sich in Baden-Württemberg aus. Die Menschen sollten hier besonders gut aufpassen, sonst kann es gefährlich werden.

Ein gefährliches Insekt breitet sich in Baden-Württemberg aus. Die Experten sind sehr besorgt. Sie raten der Bevölkerung dazu, vorsichtig zu sein.

Experten schlagen Alarm und sprechen eine Warnung aus

Ein gefährliches Insekt macht derzeit die Runde im Süden des Landes. Insbesondere das Bundesland Baden-Württemberg ist davon betroffen. Die Experten sehen die Ausbreitung mit großer Sorge. Denn das Insekt ist potenziell gefährlich und kann einige Krankheiten übertragen, die man so in Deutschland nicht kennt. Dazu gehören das Denguevirus und das Chikungunyavirus. Sollte man nach einem Stich des gefährlichen Insekts grippeähnliche Symptome bekommen (Kopfschmerzen, Schüttelfrost oder auch Fieber), raten die Experten dazu, umgehend einen Arzt aufzusuchen.

Besonders gefährlich ist die Lage dabei in den Gemeinden rund um den Oberrhein. Hier breitet sich die Asiatische Tigermücke aus. Mittlerweile konnte man das gefährliche Insekt in mehr als 200 Kommunen im Südwesten des Landes nachweisen. Und nicht nur das: Die Experten vermuten, dass durch den Klimawandel die Tiere bald bis in den Norden Deutschlands vorrücken könnten. Während es in Baden-Württemberg bereits etablierte Populationen des Insekts gibt, haben es so einige Tiere sogar bis nach Thüringen geschafft.

Lesen Sie auch
Fast 1.000 Jobs: Bosch baut Stellen ab in Baden-Württemberg

Tier breitet sich immer weiter aus

Die gefährlichen Insekten gelangen unter anderem durch internationalen Handel – meist in Form von Eiern – nach Deutschland. Durch das immer wärmer werdende Wetter können sie hier inzwischen gut gedeihen und entwickeln sich zu einem echten Problem. Zwar ist der Stich der Mücke an sich harmlos, und die Experten sehen dennoch ein nicht zu unterschätzendes Risiko der Krankheitsübertragung. Anders als die einheimischen Mückenarten ist das gefährliche Insekt nur sehr klein.

Es ist meist zwischen drei und acht Millimeter groß und lässt sich besonders gut durch seine schwarz-weiße Musterung von anderen Insekten unterscheiden. Die Flügel hingegen sind meist transparent. Experten warnen davor, die Tigermücke nicht mit anderen Insekten wie der Ringelschnake zu verwechseln.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Kabs)