
Die schlechten Nachrichten reißen selbst in dieser Zeit nicht ab. Die nächste Insolvenz trifft Baden-Württemberg, und alle Arbeiter werden entlassen. Schon wieder bangen Menschen um ihre Zukunft.
Insbesondere so kurz vor Weihnachten sind derartige Meldungen besonders schlimm. Wieder verlieren Arbeiter ihre Jobs und werden entlassen. Die nächste Insolvenz trifft Baden-Württemberg, und viele fragen sich, wo diese Entwicklung noch hinführt.
Verwaltung der Vermögenswerte und Erstellung eines Plans
Eine Insolvenz ist ein rechtlicher Prozess, der eingeleitet wird, wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig ist und die Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen kann. Ziel ist es, die Gläubiger geordnet zu befriedigen und möglichst eine Fortführung zu ermöglichen oder die wirtschaftliche Abwicklung sicherzustellen. Ein wichtiger Aspekt ist die Rolle des Insolvenzverwalters, der Vermögenswerte verwaltet, Verträge prüft und versucht, einen geeigneten Plan zur Befriedigung der Gläubiger zu erstellen. Jedoch haben Insolvenzen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale Folgen, denn die Arbeitsplätze gehen oftmals verloren und die Arbeiter werden entlassen.
Maschinenbauunternehmen zum Jahresende geschlossen
Diese Pleitewelle setzt sich in Deutschland fort, und die Forderung nach politischen Reformen wird immer lauter. Im Juli 2025 wurden mehr als 2.100 Insolvenzverfahren eröffnet und damit etwa 13,4 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Nachdem im Jahr 2024 etwa 21.812 Insolvenzen registriert wurden, deuten die Jahresprognosen für 2025 auf einen neuen Höchstwert hin. Neben dem Wegfall der Corona-Hilfen sind auch die hohen Energiekosten, die stetig wachsende Bürokratie und die politische Unsicherheit der Unternehmen als Gründe zu benennen. Aber auch Liquiditätsprobleme, starre Geschäftsmodelle, Lieferkettenstörungen und Fehlentscheidungen belasten Unternehmen.
Das Maschinenbauunternehmen Printum Technology GmbH aus dem baden-württembergischen Ravensburg gründete sich in den frühen 1990er-Jahren. Ursprünglich modernisierte und erweiterte Printum gebrauchte Nilpeter-Druckmaschinen, doch gegen Ende der 1990er-Jahre entwickelte das Unternehmen Mehrschichtmaschinen und technische Etiketten-Sondermaschinen. Seit August 2025 befand sich Printum im Insolvenzverfahren und war sogar mittels Videobotschaften und LinkedIn-Aufrufen auf der Suche nach Investoren. Da eine Investorenschaft jedoch nicht zustande kam, wird das Unternehmen voraussichtlich zum Jahresende geschlossen und alle 17 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, printum-technology.com)














