Attraktionen gestrichen: Blackout-Gefahr in Baden-Württemberg

Lichter nachts auf Kirmes mit Riesenrad
Symbolbild Foto: Thomas Riedel

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Der Winter und somit die Vorweihnachtszeit sind nicht mehr weit entfernt.

Je näher der Winter kommt, desto präsenter wird die Energiekrise. Derzeit wird viel über die Weihnachtsbeleuchtung und sonstige Attraktionen diskutiert. In Stuttgart wurde bereits eine Entscheidung getroffen.

Eine Attraktion darf bleiben

Deutschland befindet sich in der Energiekrise. Strom und Gas steigen im Preis. Zudem fürchten sich die Deutschen vor tagelangen Blackouts. Eine Reduzierung des Verbrauchs ist unumgänglich.

Trotzdem wird nicht auf alles verzichtet. So stellt Stuttgart wieder sein bekanntes Riesenrad auf dem Schlossplatz auf. Finanzminister Bayaz hat sich dafür eingesetzt. Er will trotz der Blackout-Gefahr so wenige Abstriche wie möglich machen. Dennoch, auch Stuttgart muss sich einschränken. Und somit werden andere Attraktionen gestrichen.

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Die Entscheidung für das Riesenrad hat vor allem einen symbolischen Charakter. „Die Menschen benötigen ein Zeichen der Zuversicht“. So äußert sich der Finanzminister Danyal Bayaz von den Grünen zu dem Riesenrad. So wird auch der „Christmas Garden“ in der Wilhelmina stattfinden.

Attraktionen zur Vorweihnachtszeit werden eingeschränkt

Das Riesenrad ist beschlossene Sache. Es gab bereits eine Einigung mit der Stadt. Trotz Blackout-Gefahr wird es auch in diesem Jahr leuchten. Es wird jedoch auch geprüft, inwieweit man beim Riesenrad Strom sparen kann.

Die Politik befindet sich derzeit in einer Zwickmühle. So äußert sich Danyal Bayaz zu der aktuellen Lage. Denn einerseits muss man Abstriche machen und mit gutem Beispiel vorangehen. Zudem muss man den Menschen wieder ein bisschen Normalität bieten. Denn die hat in den letzten zwei Coronajahren stark gelitten.

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Doch, trotz aller Sehnsucht. Verzichten müssen alle Menschen, so auch die Stuttgarter. Denn die Glanzlichter und die Eislaufbahn wurden aufgrund der Energiesparmaßnahmen gestrichen.

Für die Eislaufbahn gibt es jedoch einen Ersatz. „Es wird ein Fahrgeschäft des historischen Volksfestes geben.“ Dies verspricht der Finanzminister. Ob alle Pläne so umgesetzt werden, wird sich zeigen. Denn kommt es im Winter zu Stromausfällen, wird das komplette Konzept noch einmal überdacht.