
Dieser Schwarzwald-Ort begeistert Besucher aus aller Welt: Tosende Wasserfälle, traditionsreiche Kuckucksuhren und gemütliches Schwarzwald-Flair machen ihn zu einem echten Publikumsmagneten. Besonders die beeindruckende Naturkulisse lockt jedes Jahr Tausende Gäste an.
Ein Ort mitten im Schwarzwald zieht Jahr für Jahr Besucher aus aller Welt an. Doch nicht nur die Natur sorgt hier für Staunen – auch eine besondere Tradition lockt immer mehr Gäste an.
Wo das Wasser durch den Wald donnert
Wer an den Schwarzwald denkt, hat meist dichte Wälder, Kirschtorte und Kuckucksuhren vor Augen. Doch in einem kleinen Ort wartet noch eine ganz andere Attraktion, die Besucher regelmäßig ins Schwärmen bringt. Die Rede ist von Triberg. Das Städtchen ist vor allem für seine beeindruckenden Wasserfälle bekannt. Rund 163 Meter stürzt das Wasser hier über mehrere Kaskaden in die Tiefe. Holzbrücken führen die Besucher nah an die tosenden Wassermassen heran, während feiner Sprühnebel zwischen den Bäumen für eine fast märchenhafte Atmosphäre sorgt.
Besonders nach Regenfällen entfaltet das Naturschauspiel seinen ganz besonderen Reiz. Das Beste daran: Die Wege rund um die Wasserfälle sind breit und gut ausgebaut, weshalb auch Familien oder weniger geübte Wanderer das Erlebnis problemlos genießen können. Wer mehr Bewegung sucht, findet zahlreiche Wanderwege durch die umliegenden Schwarzwaldlandschaften.
Kuckucksuhren, Kirschtorte und Gäste aus aller Welt
Doch Triberg hat noch mehr zu bieten als seine berühmten Wasserfälle. Kuckucksuhren gehören hier praktisch zum Ortsbild. Ein besonderer Besuchermagnet ist die weltgrößte Kuckucksuhr im Eble-Uhren-Park. Dazu kommen regionale Spezialitäten wie Schwarzwälder Kirschtorte, Spätzle und gemütliche Gasthäuser, die für eine besonders heimelige Atmosphäre sorgen.
Dass Triberg längst international gefragt ist, zeigen auch die aktuellen Besucherzahlen. Nach Angaben des Stadtmarketingleiters kamen im vergangenen Jahr Gäste aus ganz Deutschland sowie aus zahlreichen anderen Ländern. Besonders auffällig: Die Zahl der Besucher aus Spanien, Saudi-Arabien und Japan nahm deutlich zu. Insgesamt standen 1216 Gästebetten zur Verfügung – 65 mehr als im Vorjahr. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 2,2 Tagen, während die Stadt rund 158.000 Übernachtungen verzeichnete. Durch die klimabedingte Verschiebung der kalten Jahreszeit verlängert sich die Tourismussaison zunehmend. Erreichen lässt sich Triberg bequem mit der Bahn über die Schwarzwaldbahn oder mit dem Auto über die B33 und die A81 – ideal für einen spontanen Ausflug oder einen kleinen Roadtrip.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, MARCO POLO Reiseführer Schwarzwald)














