
Familien im Schwarzwald entdecken auf diesen Erlebnispfaden eine Welt voller Abenteuer: geheimnisvolle Wälder, spannende Kletterstationen, versteckte Spielplätze und beeindruckende Natur zum Staunen und Mitmachen.
Zwischen geheimnisvollen Mooren, Kletterbäumen und versteckten Hexenhütten warten im Schwarzwald Abenteuer, die Kinderaugen leuchten lassen.
Wo Merlin über den Zauberwald wacht
Der Schwarzwald kann wild, geheimnisvoll und magisch sein. Genau das macht ihn zum perfekten Ziel für Familien, die mehr wollen als einen gewöhnlichen Spaziergang. Besonders märchenhaft wird es im Naturschutzgebiet Taubenmoos bei Bernau. Über schmale Holzstege geht es über plätschernde Bäche hinweg, vorbei an moosbewachsenen Wurzeln und uralten Baumstämmen. Mitten im Wald wartet dann plötzlich Merlin: drei Meter hoch, aus Holz geschnitzt, mit langem Bart und spitzem Hut, beobachtet er das bunte Treiben auf dem Pfad.
Zum Schutz des empfindlichen Moores dürfen die Pfade zunächst nicht verlassen werden. Doch später wird das Naturerlebnis richtig verspielt: Am Bach entstehen kleine Wasserabenteuer, zwischen den Bäumen verstecken sich geheime Plätze und über einen weichen Moosweg balancieren die Kinder durch den Wald. Noch aufregender wird es am Hexenhüttle. Wer sich bis ganz nach oben traut, kann sich sogar übers Dach hinunterhangeln. Nicht weniger spannend ist der Dachspfad bei Dachsberg im Südschwarzwald. Dort tauchen Familien tief in die Geschichte von Dachs Grimli ein. Auf dem Weg entdecken Kinder riesige Metallameisen, kriechen in einen nachgebauten Dachsbau und wandern über wurzelige Pfade. Es gibt mehrere Varianten der Strecke – sogar eine kinderwagentaugliche Route.
Wandern wird zum Abenteuer
Dass Wandern mit Kindern funktioniert, liegt oft an der richtigen Planung. Experten raten zu abwechslungsreichen Rundwegen. Spannende Zwischenziele halten die Motivation hoch. Perfekt dafür ist auch Kuhnigundes Kuhlehrpfad bei Saig. Dort wird Wandern zum Spielplatz mitten im Wald. Kinder ertasten Tierfelle, werfen Tannenzapfen auf Ziele oder kegeln mit einem schwingenden Gummistiefel. Der wohl verrückteste Moment wartet jedoch mitten im Wald: eine Badewanne mit Blick in die Baumwipfel.
Wichtig für entspannte Touren sind außerdem genügend Pausen, kleine Spiele unterwegs und attraktive Highlights entlang der Strecke. Beim Wandern können sich Kinder frei bewegen und eigenständige Entdeckungen machen. Statt vorgefertigter Unterhaltung steht das eigene Handeln im Mittelpunkt. Kinder erleben sich selbst als aktiv und handlungsfähig – eine wichtige Erfahrung, die ihnen auch später im Leben hilft. Obendrein bleiben eigene Entdeckungen oft viel stärker im Gedächtnis als theoretisches Lernen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














