Ausflugs-Tipp: Berghütten im Schwarzwald starten in die Saison

Aus Stein und Holz gebaute Berghütten sind sehr häufig in den Bergen zu finden, denn sie bieten für Wanderer ein beliebtes Ausflugsziel. Außerdem lässt sich dort nach einer anstrengenden Wanderung gut einkehren und Pause machen.
Symbolbild © istockphoto/Christian Peters

Dieser Ausflugs-Tipp wird schon sehnsüchtig von vielen Menschen erwartet. Die Berghütten im Schwarzwald starten endlich wieder in die Saison. Da dürften sich nicht nur die Wanderer freuen.

Unter der Vielzahl an Angeboten ist ein Ausflugs-Tipp wohl für jeden eine willkommene Bereicherung. Endlich starten die Berghütten im Schwarzwald in die Saison. Sie begrüßen somit Wanderer und Gäste in gewohnter Manier.

Moralische und physische Erholungspunkte

Berghütten sind einfache Unterkünfte in alpinen Regionen, die Wanderern als Zwischen- oder Übernachtungsmöglichkeit dienen. Sie befinden sich meist hoch oben in Gebirgen und sind durch Wander- oder Kletterrouten erreichbar. Auf längeren Touren dienen sie zumeist als Stützpunkte, weshalb sie auch als moralische und physische Erholungspunkte geschätzt werden. Viele Berghütten legen Wert auf eine unabhängige, manchmal alpine Atmosphäre und werden häufig von Bergsteigervereinen oder lokalen Gruppen betrieben. Ein interessanter Ausflugs-Tipp sind die Berghütten auf jeden Fall, denn schließlich starten die Berghütten im Schwarzwald wieder in die Saison.

Etwa 2 Millionen Tagesgäste im Jahresverlauf

Der Deutsche Alpenverein, kurz DAV, betreibt mehr als 300 Berghütten, an denen Bergsportler und Wanderer etwa 20.000 Schlafplätze und rund 24.000 Sitz- und Gastraumplätze vorfinden. Im Jahresverlauf empfangen die DAV-Hütten etwa 2 Millionen Tagesgäste sowie etwa 890.000 Übernachtungen. Mit 304 Betten bietet die Rappseehütte in den Allgäuer Alpen die größte Kapazität für Übernachtungen. Das Brandenburger Haus in den Ötztaler Alpen liegt mit mehr als 3.000 Metern über dem Meeresspiegel am höchsten, während die Poggenpohl Hütte im Naturschutzgebiet Poggenpohls Moor in Niedersachsen mit 25 Metern die niedrigste Lage hat. Doch auch im Schwarzwald haben die Berghütten den Wanderern und Besuchern einiges zu bieten.

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Die mit 1.423 Metern höchstgelegene bewirtschaftete Almhütte in Baden-Württemberg ist die St. Wilhelmer Hütte Feldberg, die bereits seit dem 01. Mai in die Saison startete. Auch die Glasmännle Hütte Baiersbronn auf dem Stöckerkopf und die im Südschwarzwald gelegene Krunkelbachhütte Bernau empfangen ihre Gäste bereits wieder seit dem 01. Mai. Schon seit einigen Wochen geöffnet sind hingegen die Waldschenke Rosenstein Heubach und die Burg Derneck Lautertal. Gern gesehen sind auch alle, die mehr als einen kurzen Besuch auf einer Berghütte planen und eine Saison dort arbeiten sowie das Leben auf der Hütte kennenlernen möchten. Es besteht dort nahezu ständig Arbeitsbedarf, und vielseitig einsetzbare Mitarbeitende sind herzlich willkommen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa)