
Die Automobilbranche steckt in der Krise. Ein Autozulieferer aus Brandenburg sieht sich deshalb gezwungen, Maßnahmen anzukündigen. Die Belegschaft zittert und fürchtet um den sicher geglaubten Arbeitsplatz. Die Zukunft des Autolands Deutschland sieht nicht rosig aus.
Viele befürchten, dass Deutschland den Anschluss in der Automobilbranche verloren hat. Nun kündigt mit einem weiteren Automobilzulieferer aus Baden-Württemberg ein weiteres Unternehmen strenge Maßnahmen an. Das verheißt nichts Gutes.
Ein Autozulieferer aus Baden-Württemberg kündigt Maßnahmen an
Die wirtschaftlichen Probleme haben bei dem Zulieferer allem Anschein nach überhandgenommen. So musste die Unternehmensleitung den schweren Schritt gehen und Insolvenz anmelden. Jetzt hat es Roku Mechanik getroffen. Die GmbH hat ihren Sitz im Ostalbkreis in Baden-Württemberg. Bei dem Autozulieferer sind derzeit 200 Angestellte beschäftigt. Offensichtlich gibt es zu wenige Aufträge, wodurch das Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage geraten ist. Kein Wunder, dass die vielen Angestellten nun um ihren Job zittern.
Alle Zeichen stehen auf Neuaufbau, das Unternehmen soll keinesfalls aufgegeben werden. Doch die Insolvenz bedeutet für die meisten einen schweren Einschnitt, der mit harten Maßnahmen einhergeht. Am schwersten wiegt der enorme Einbruch der Aufträge. Vor etwa sechs Jahren hat das Unternehmen noch zahlreiche Millionen in einen neuen Produktionsstandort gesteckt, und nun diese Entwicklung.
Mitarbeiter zittern um ihre Einstellung: Automobilzulieferer ist insolvent
Im Schulterschluss mit dem zuständigen Sachverwalter möchte man das Unternehmen nun wieder in eine sichere Zukunft führen. Zunächst muss sich jedoch die Wirtschaftlichkeit stabilisieren. Bis Januar sind die Gehälter der Angestellten wohl noch abgesichert. Hier greift das Insolvenzgeld. Dennoch wird es für die Belegschaft wahrscheinlich kein schönes Weihnachtsfest, denn viele fürchten, ihren sicher geglaubten Job auf lange Sicht zu verlieren. Denn bei Einsparungen sind die Angestellten immer die Leidtragenden, das schwächste Glied in einem derart großen Unternehmen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass dieser Betrieb aus Baden-Württemberg wieder auf die Beine kommt.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Unternehmensmitteilungen, diverse Medien)














