Baden-Württemberg droht größtes Verkehrschaos an Pfingsten

Auf dem Bild befindet sich eine sechsspurige Autobahn. Jede Spur ist voll belegt von zahlreichen Autos und LKWs sowie anderen Fahrzeugen. Selbst in Richtung der Abzweigungen stehen die Fahrzeuge im Stau.
Symbolbild © istockphoto/Serjio74

Pfingsten wird für Autofahrer in Baden-Württemberg zur Geduldsprobe: Der ADAC warnt vor massiven Staus und überfüllten Autobahnen. Das Verkehrschaos an Pfingsten droht vielerorts, den Reiseverkehr lahmzulegen.

Volle Autobahnen, kilometerlange Staus und genervte Urlauber: Zum Pfingstwochenende rollt eine Reisewelle durchs Land – und die könnte Autofahrer hart treffen.

Diese Strecken werden jetzt zur Geduldsprobe

Wer an Pfingsten entspannt in den Urlaub starten will, braucht vor allem eins: starke Nerven. Denn der ADAC warnt vor der höchsten Verkehrsbelastung des Jahres. Besonders Baden-Württemberg dürfte im Stau-Chaos versinken. Tausende Familien zieht es in Richtung Alpen, Nord- und Ostsee oder ins benachbarte Ausland. Besonders kritisch wird es auf den klassischen Fernreiserouten. Auf der A5 zwischen Karlsruhe und Basel, der A6 rund um Heilbronn sowie auf der A7 und A8 müssen Autofahrer mit langen Verzögerungen rechnen. Vor allem am Freitagnachmittag vor Pfingsten dürfte kaum noch etwas gehen. Dann trifft der Ferienverkehr auf den Berufsverkehr.

Motorradfahrer müssen ebenfalls Einschränkungen hinnehmen. Die K531 bei Achern bleibt an Wochenenden und Feiertagen für Motorräder gesperrt. Auch die beliebte Schauinslandstraße bei Freiburg ist bis Ende Oktober tabu. Hintergrund sind Unfallgefahr und Lärmschutz. Zusätzlichen Ärger gibt es auf der A8 zwischen Holzkirchen und Piding. Wer dort wegen Staus auf Nebenstrecken ausweichen will, könnte eine böse Überraschung erleben: Die Polizei schickt Autofahrer teilweise zurück auf die Autobahn. Ähnliche Durchfahrtsverbote gelten auf Abschnitten der A93, A7 sowie der B2 und B23. Auch Urlauber Richtung Italien müssen aufpassen. Die Brennerroute wird am Samstag, 30. Mai, zwischen 11 und 19 Uhr wegen einer Demonstration teilweise gesperrt.

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Was Autofahrer im Stau unbedingt beachten müssen

Viele Familien reisen weiterhin mit dem eigenen Auto. Doch gerade mit Kindern wird die Fahrt schnell zur Belastungsprobe. Experten raten deshalb zu guter Planung: Regelmäßige Pausen, kleine Zwischenstopps und Unterhaltung für die Rückbank können die Stimmung retten.

Wichtig ist auch das richtige Verhalten im Stau. Selbst bei längerem Stillstand dürfen Autofahrer die Fahrbahn nicht einfach verlassen. Aussteigen auf der Autobahn bleibt verboten. Bereits bei stockendem Verkehr muss außerdem sofort eine Rettungsgasse gebildet werden. Der Standstreifen darf nur von Pannenfahrzeugen genutzt werden – nicht zum schnelleren Vorankommen. Immerhin: Wegen der hohen Spritpreise könnte der Reiseverkehr etwas geringer ausfallen als erwartet. Eine Garantie für freie Straßen ist das allerdings nicht.

(Quellen: ADAC)