
Ein befürchtetes Virus greift nun um sich: H5N1 breitet sich in Baden-Württemberg immer weiter aus und sorgt für weitere strenge Maßnahmen. Gerade jetzt im Herbst ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch und viele Menschen machen sich große Sorgen.
Das H5N1-Virus ist in Baden-Württemberg auf dem Vormarsch und breitet sich immer weiter aus. Auch die ersten Fälle sind in diesem Bundesland registriert worden. Sie liegen erst wenige Tage zurück.
Hochrisikogebiete: H5N1 breitet sich in Baden-Württemberg aus
Was so mathematisch klingt, ist eine der gefürchteten Krankheiten dieser Tage. H5N1 ist die Vogelgrippe, die inzwischen auch Baden-Württemberg erreicht hat. Einige Gebiete im Bundesland sind besonders stark betroffen. Dazu gehört unter anderem der alte Donaukreis. Besonders hart hat es einen Hof in Oedingen getroffen. Der Betrieb musste seine 15.000 Tiere töten. Aber auch im Bodenseekreis sind weitere Fälle aufgetaucht. Sobald ein Hof oder ein Betrieb positiv auf das Virus getestet wird, bleibt dem Betrieb nichts weiter übrig, als die Tiere zu töten.
Experten warnen vor Ausbruch in Süddeutschland: Fälle nehmen zu
Das Risiko eines Ausbruchs und einer rasanten Verbreitung ist laut Experten enorm groß. Das gilt nicht nur für Nutztiere, sondern vor allem auch für Wildvögel, die derzeit in ihre Winterquartiere ziehen und so zur raschen Verbreitung beitragen. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine landesweite Stallpflicht.
Es gibt jedoch mittlerweile Hochrisikogebiete, zu denen einige in Baden-Württemberg zählen. In diesen Risikogebieten werden Präventivmaßnahmen gezielt durchgesetzt. Die Wissenschaftler des Friedrich-Löffler-Instituts gehen derzeit davon aus, dass sich die Infektionen noch weiter nach Süden ausbreiten werden. Für die Bürger bildet die Vogelgrippe erst einmal keine direkte Gefahr. Eine erste spürbare Auswirkung zeigt zum Beispiel der drastische Anstieg der Geflügelpreise im Lebensmittelhandel gezeigt. So war die Martinsgans in diesem Jahr besonders teuer. Nun bleibt zu hoffen, dass die Ausbreitung durch konsequente Maßnahmen eingedämmt werden kann.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Friedrich-Loeffler-Institut, RKI)














