
Demnächst ist das Reisen bis ins Ausland problemlos möglich. Neue Züge rollen bald durch Baden-Württemberg und dürften für so manche einiges vereinfachen. Daher ist die Freude groß.
Eine Fahrt direkt bis ins Ausland ohne Umstiege ist wohl der Traum vieler Menschen. Aber dieser Traum könnte in Kürze tatsächlich wahr werden, denn neue Züge rollen bald durch Baden-Württemberg. Die Hoffnungen und Erwartungen sind daher groß.
Blick über die Grenze verschafft erweiterte Weltsicht
Das Ausland bietet eine Fülle von neuen Eindrücken, Lebensweisen und Perspektiven, die den Horizont erweitern. Es ermöglicht, fremde Kulturen kennenzulernen, Sprachen zu üben und alltägliche Gewohnheiten aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Beim Aufenthalt im Ausland lassen sich kulinarische Köstlichkeiten entdecken und Traditionen hautnah erleben. Gleichzeitig bringen Reisen ins Ausland jedoch auch Herausforderungen mit sich, wie die Anpassung an andere Arbeits- und Lebensstandards und das Navigieren von bürokratischen Prozessen. Allerdings hinterlässt der Blick über die Grenze hinaus auch oft neue Geschichten und eine erweiterte Weltsicht. Demnächst ist das Reisen bis ins Ausland sogar noch einfacher, da neue Züge bald durch Baden-Württemberg rollen.
Alle Grenzstrecken zukünftig in stabilem Takt
Das ist gerade für die beruflichen Pendler wichtig, denn sie wechseln täglich zwischen Wohnort und Arbeitsort, um Arbeit und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Sie verbringen oft mehrere Stunden unterwegs, nutzen dabei Züge, Busse oder Fahrgemeinschaften und gestalten diese Zeit so effizient wie möglich. Für viele gehört die Planung von Fahrzeiten, Parkmöglichkeiten und alternativen Routen zum Alltag, um Verspätungen zu vermeiden. So verzeichnet Baden-Württemberg mit seinen mehr als 11 Millionen Einwohnern täglich etwa 5.229.492 Pendlerbewegungen. Pendler sind dabei Beschäftigte, die ihren Wohnort verlassen, um ihrer Arbeit in einer anderen Stadt oder sogar im Ausland nachzugehen.
Die Bahnpendler zwischen Baden und dem Elsass dürfen jedenfalls ab Mai 2026 mit neuen und bequemeren Zügen rechnen. Nachdem die Zulassung für Deutschland vorliegt, sollen die französischen Züge die Strecken Offenburg–Kehl–Straßbourg und Müllheim–Neuenburg–Mulhouse bedienen. Die restlichen neuen „Regiolis“-Züge werden Schritt für Schritt bis Ende dieses Jahres auf weiteren Strecken zwischen Ostfrankreich und Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz sowie dem Saarland eingesetzt. Ab Ende 2027 sollen alle Grenzstrecken in einem stabilen Taktverkehr bedient werden, wovon die Pendler nach Frankreich, etwa für Arbeit oder Studium, einen Vorteil ziehen. Die rund 388 Millionen Euro teuren 30 Züge sind in Frankreich bereits im Einsatz und rollen bald auch durch Baden-Württemberg.
(Quellen: afp, Région Grand Est, Hersteller Alstom, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














