Bodensee-Baden wird teuer: Die Preise sorgen jetzt für Ärger

Ein steiniger Strand am Bodensee an einem Sommertag. Mehrere Menschen sonnen sich und genießen das gute Wetter auf der anliegenden Liegewiese.
Symbolbild © imago/NurPhoto

Die Eintrittspreise an den Bodensee-Strandbädern driften aktuell massiv auseinander. Während einige Orte noch familienfreundliche Tickets anbieten, schlagen andere mit satten Aufschlägen zu. Wer unvorbereitet anreist, zahlt für die Abkühlung schnell den doppelten Preis.

Dass die Kosten für einen simplen Badetag derart extrem variieren, sorgt bei vielen Urlaubern und Einheimischen zunehmend für echten Unmut. Wer nicht blind in die Kostenfalle tappen will, muss vorher genau hinschauen. Wo die größten Preistreiber am Ufer lauern und an welchen Orten sich Familien noch ohne böse Überraschungen abkühlen können, zeigt der direkte Preisvergleich.

Höhere Preise sorgen für Ärger: Bodensee-Baden wird teuer

Zu den günstigsten Strandbädern zählt das Strandbad in Überlingen. Erwachsene bezahlen dort 3,50 Euro für den Tageseintritt. Im Strandbad Friedrichshafen werden seit dieser Saison 4,00 Euro fällig. Wer erst ab 18 Uhr kommt, zahlt dort sogar nur noch 2,30 Euro. Das macht den Feierabendtarif zu einem der günstigsten Angebote am gesamten Bodensee.

Deutlich tiefer müssen Besucher dagegen in Meersburg in die Tasche greifen. Im Frei- und Strandbad kostet der Eintritt für Erwachsene 7,50 Euro, Kinder bezahlen 4,50 Euro. Damit liegt Meersburg mehr als doppelt so hoch wie das günstigste Strandbad im Vergleich. Auch in Langenargen zahlen Erwachsene mit 5,00 Euro spürbar mehr als in Friedrichshafen oder Überlingen. Für Familien kostet der Tageseintritt dort 11,50 Euro.

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Große Preisunterschiede: Familien müssen immer mehr rechnen

Die Preisunterschiede wirken auf den ersten Blick überschaubar. Für Familien summieren sie sich jedoch schnell. Vier Erwachsene würden in Meersburg 30 Euro Eintritt bezahlen. In Überlingen wären es für dieselbe Personenzahl lediglich 14 Euro. Der Unterschied beträgt damit bereits 16 Euro – noch bevor Parkgebühren, Essen oder Eis dazukommen.

Die Betreiber begründen die unterschiedlichen Preise mit Größe, Ausstattung und Betriebskosten der Anlagen. Viele Strandbäder bieten neben dem Zugang zum See große Liegewiesen, Sprungtürme, Kinderbereiche, Spielplätze oder Gastronomie. Andere setzen auf ein einfacheres Angebot und können dadurch günstigere Eintrittspreise verlangen. Wer also Geld sparen möchte, wählt eine Badestelle mit einem niederschwelligen Angebot. Es gibt immer noch einige Gratisbadestellen am Bodensee.

(Quellen: Bodensee Tourismus, Stadtwerke Konstanz, Städte und Gemeinden der Bodenseeregion)