
In Baden-Württemberg trifft Reisende ein schwerer Schlag, denn jetzt ist eine der wichtigsten Bahnstrecken gesperrt. Wer hier unterwegs ist, muss sich auf erhebliche Umleitungen einstellen.
Seit fast zwei Wochen ist diese zentrale Bahnstrecke in Baden-Württemberg gesperrt. Und die Einschränkungen werden noch bis in den Juni hinein reichen. Fahrgäste sollten auf jeden Fall Bescheid wissen, wenn sie in den nächsten Wochen mit dem Zug fahren – und auch ankommen – wollen.
Bahnreisende aufgepasst: Sanierungsarbeiten schränken Reisende wochenlang ein
Ab Mai erwarten uns bei Bus und Bahn neue Einstiegs-Regeln, die leicht Strafen nach sich ziehen können. Auf der Schnellbahnstrecke zwischen Stuttgart und Mannheim wird man damit wohl weniger Probleme haben, da hier jetzt kaum Züge fahren. Denn mit ihr ist eine der wichtigsten Bahnstrecken in Baden-Württemberg gesperrt. Grund sind Sanierungsarbeiten am Freudensteintunnel bei Knittlingen, welche die Deutsche Bahn für dringend notwendig hält. Die Sperrung betrifft nicht nur den Fernverkehr, sondern auch den Nah- und Güterverkehr. Seit Gründonnerstag, dem 17. April, herrschen dort massive Einschränkungen, die bis in die Pfingstferien andauern werden. Bis zum 6. Juni müssen Reisende mit längeren Fahrzeiten und ausgefallenen Zügen rechnen.
Besonders betroffen sind Verbindungen zwischen Mannheim und Stuttgart sowie einige Fernverbindungen, die man nach Stuttgart umleiten wird. ICE aus Hamburg, Berlin und Dortmund sind teilweise bis zu 40 Minuten länger unterwegs, während Züge aus Karlsruhe etwa 20 Minuten länger brauchen. Zudem fallen einige Verbindungen aus, und Nahverkehrszüge zwischen Pforzheim und Bietigheim-Bissingen entfallen ebenfalls. Ein Beispiel: Züge der IC-/ICE-Linie 60 von Karlsruhe nach Stuttgart werden umgeleitet und erhalten eine Fahrzeitverlängerung von rund 20 Minuten. Auch auf der EC-Linie zwischen Frankfurt und Stuttgart wird es Einschränkungen geben, da eine der zentralsten Bahnstrecken Baden-Württembergs – diejenige zwischen Stuttgart und München – gesperrt ist und ausfällt. Auf den Zugpaaren der IC-Linie 55 und 61 kommt es ebenfalls zu Umleitungen oder Halteausfällen.
Bis Juni: Einige Verbindungen fallen aus, und die Züge, die noch fahren, brauchen deutlich länger
Die Sanierung des Freudensteintunnels ist notwendig, weil das Gestein unter dem Tunnel sich durch Wassereintritt ausdehnt und Risse in der Tunneldecke verursacht hat. Um die Sicherheit der Strecke zu gewährleisten, wird die Deutsche Bahn Drahtnetze an der Tunneldecke anbringen. Die Arbeiten kosten rund 7,5 Millionen Euro und sollen bis zum 6. Juni abgeschlossen sein.
Bis dahin bleibt Reisenden nur, sich mit den Umständen abzufinden und ein wenig Geduld mitzubringen. Die Sanierung sorgt für eine sichere Strecke, die wir bald wieder reibungslos befahren können.














