
In Baden-Württemberg haben die Menschen die Nase gestrichen voll und versammelten sich auf einer Demo. Zigtausende Bürger protestierten gegen die Pläne der Bundesregierung, insbesondere gegen die Sparpläne bei den Sozialleistungen.
Auch in Baden-Württemberg gingen die Menschen mit einer Demo auf die Straße. Sie haben einfach genug von Bundeskanzler Friedrich Merz und seiner Regierung.
Unter keinem guten Stern: Mehrheit der Deutschen lehnt Merz inzwischen ab
Die Stimmung der Menschen in Deutschland gegenüber Bundeskanzler Friedrich Merz und der Bundesregierung hat im September historische Tiefstände erreicht. Nach einer Reihe von Wahlniederlagen bei den jüngsten Landtagswahlen wächst der Druck massiv. Laut aktuellen Umfragen stellen 79 Prozent der Befragten Friedrich Merz ein schlechtes Zeugnis für seine Arbeit als Bundeskanzler aus. Nur noch 17 Prozent bewerten seine Leistungen als gut. Zudem glauben 65 Prozent der Deutschen nicht mehr daran, dass Merz im Amt bleibt.
Die Mehrheit der Deutschen lehnt die Sparpakete der Regierung ab. Denn sie treffen in den meisten Fällen diejenigen, die das System am Laufen halten und sowieso schon wenig haben. Doch Merz zieht aus den Niederlagen bei den Landtagswahlen keine Konsequenzen. Im Gegenteil: Er bleibt bei den Reformen. Man müsse es den Bürgern nur besser erklären.
Demo in Baden-Württemberg – immer mehr Bürger gehen auf die Straße
Mehr als 20.000 Menschen haben gestern im Südwesten Deutschlands an einem bundesweiten DGB-Aktionstag gegen den von den Gewerkschaften kritisierten Sozialabbau und die Reformpläne der Bundesregierung demonstriert. Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit, Gesundheit, Rente.“ gingen Arbeitnehmer in Baden-Württemberg auf die Straße. In Stuttgart zählte der Deutsche Gewerkschaftsbund rund 16.000 Teilnehmende. In Südbaden schlossen sich schätzungsweise 4.500 Menschen den Protesten an.
Der DGB-Landesvorsitzende kritisierte scharf ein von der Bundesregierung vorgelegtes Reformpaket. Bemängelt wurden vor allem drohende Einschnitte bei der Rente sowie strengere Regelungen und vermeintliche Schikanen bei Krankschreibungen. Die Kundgebungen in Stuttgart und Freiburg waren Teil eines Aktionstags in 15 deutschen Großstädten, bei dem insgesamt rund 175.000 Menschen für einen starken Sozialstaat auf die Straße gingen.
(Quellen: Bundesregierung, ntv, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














