Die besten Erdbeer-Höfe in Baden-Württemberg auf einen Blick

Erdbeerernte auf dem Feld. Ein Bauer kümmert sich darum, die Erdbeeren zu pflücken und nach der Ernte in Boxen zu packen. Später wird die Erdbeerernte verkauft.
Symbolbild © imago/NurPhoto

Die Erdbeersaison ist gestartet, und zahlreiche Selbstpflückfelder haben geöffnet. Die besten Erdbeer-Höfe in Baden-Württemberg locken mit frischen Früchten direkt vom Feld und versprechen sommerlichen Genuss.

Der Sommer klopft an die Tür – und mit ihm eine süße Tradition, auf die viele Menschen jedes Jahr sehnsüchtig warten.

Frisch vom Feld schmeckt es am besten

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, und in den Obstabteilungen leuchten sie bereits verführerisch rot: Erdbeeren gehören für viele Menschen einfach zum Sommer dazu. Doch wahre Fans wissen: Am besten schmecken die süßen Früchte nicht aus der Verpackung, sondern direkt vom Feld. In Südbaden gibt es zahlreiche Höfe und Plantagen, auf denen Besucher ihre Erdbeeren selbst pflücken können. Besonders beliebt ist die Erdbeerplantage Schilling, die Felder in Rottweil, Pfullendorf, Hüfingen und Villingen-Schwenningen betreibt. Auch beim Bruderhof Beerenobst in Emmingen-Liptingen, Radolfzell, Rielasingen-Worblingen und Eigeltingen warten frisch gereifte Früchte auf Naschkatzen.

Auch die Erdbeerfelder König zwischen Bohlingen und Bankholzen locken jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Weitere beliebte Anlaufstellen sind die Selbstpflückerdbeeren Schwaninger in Guntmandingen, der Fuchshof in Konstanz-Dingelsdorf sowie Erdbeeren und mehr in Hörhausen.

Nicht nur lecker, sondern auch gesund

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Dass Erdbeeren so beliebt sind, liegt nicht nur an ihrem Geschmack. Die kleinen roten Früchte sind echte Vitaminbomben. Sie enthalten viel Vitamin C, Folsäure und Eisen und bestehen zu rund neunzig Prozent aus Wasser. Damit sind sie nicht nur süß und saftig, sondern auch eine leichte Sommer-Erfrischung. Passend dazu hat in Baden-Württemberg inzwischen auch die Kirschernte begonnen. Traditionell startet sie zunächst am Kaiserstuhl und im Markgräflerland, bevor später Mittel- und Nordbaden, Württemberg sowie die Bodenseeregion folgen. Die Obstbauern erwarten in diesem Jahr eine gute Ernte.

Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, sollte regelmäßig zu Obst greifen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich mindestens zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Besonders Beeren gelten dabei als wertvoll, denn sie enthalten neben Ballaststoffen auch sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Flavonoide. Diese können unter anderem antioxidativ wirken. Wer auf seinen Zuckerkonsum achten muss, ist mit Erdbeeren ebenfalls gut beraten. Experten empfehlen in diesem Fall eher Beeren und Zitrusfrüchte als besonders zuckerreiche Sorten wie Weintrauben, Kirschen oder sehr reife Bananen.

(Quellen: Badische Zeitung, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)