
Wer nach einem Freibad im Schwarzwald sucht, das weit mehr als nur Abkühlung bietet, sollte dieses besondere Bad kennen. Neben einer spektakulären Aussicht warten Rutschen, Sprungtürme und Freizeitspaß.
Ein Freibad mit Panorama, das eher an einen Aussichtspunkt erinnert als an eine klassische Badeanlage. Im Schwarzwald wartet ein Ort, der Besucher gleich doppelt überrascht.
Ein Freibad mit Aussicht, die lange im Gedächtnis bleibt
Wer im Schwarzwald an ein Freibad denkt, hat vermutlich zuerst kühles Wasser, Liegewiesen und eine Rutsche im Kopf. Doch eine Anlage setzt noch einen drauf. Hier gehört eine spektakuläre Aussicht fast genauso zum Erlebnis wie der Sprung ins Wasser. Die Rede ist vom Terrassenbad Lahr, das seinem Namen alle Ehre macht. Eingebettet in eine terrassenförmig angelegte Parklandschaft eröffnet sich den Besuchern ein Panorama, das man eher von einem Aussichtspunkt erwartet als von einem Freibad. Bei gutem Wetter reicht der Blick über das Rheintal bis zu den Vogesen und den Höhen des Schwarzwalds.
Doch nicht nur die Lage macht das Terrassenbad zu einem beliebten Ausflugsziel. Auch die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen. Sportliche Schwimmer ziehen ihre Bahnen im Fünfzig-Meter-Becken, während Mutige vom Sprungturm aus einem, drei oder sogar fünf Metern Höhe ins Wasser springen können.
Action und Familienangebote inklusive
Auch wer lieber Spaß als Bestzeiten sucht, kommt voll auf seine Kosten. Im Nichtschwimmerbecken wartet eine rund siebzig Meter lange Rutsche auf alle, die Tempo lieben. Dazu sorgen eine Riesenrutsche, ein Wasserpilz, ein Strömungskanal und Massagedüsen für Abwechslung. Für die jüngsten Gäste gibt es einen beheizten Wasserspielplatz mit eigener Rutsche sowie einen Matschplatz, auf dem nach Herzenslust gespielt werden kann. Wer zwischendurch eine Pause einlegen möchte, kann sich auf dem Beachvolleyballfeld auspowern oder in der Cafeteria mit ihren zwei großzügigen Terrassen entspannen.
Dabei sind Freibäder in Deutschland längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Nach Angaben des Bäderatlas existieren bundesweit nur noch gut 2.400 reine Freibäder. Gleichzeitig zeigt eine Erhebung des Deutschen Instituts für Urbanistik, dass jedem sechsten Bad in den kommenden Jahren die Schließung drohen könnte. Zwar stellt der Bund über ein Förderprogramm insgesamt 250 Millionen Euro bereit, doch die Kommunen haben Fördermittel in Höhe von rund 3,2 Milliarden Euro beantragt – fast dreizehnmal so viel, wie tatsächlich zur Verfügung steht.
(Quellen: Stadt Lahr, Ortenau-Tourismus, Stadtmarketing Lahr, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














