
Jetzt erwischt es das nächste Unternehmen: Einer der schönsten Golfplätze in Baden-Württemberg hat den Kampf erstmal verloren. Der Inhaber hat offiziell die Insolvenz eingereicht. Doch es gibt noch eine Chance.
Die Krise macht vor niemandem halt. Einer der schönsten Golfplätze in Baden-Württemberg resigniert jetzt aufgrund der aktuellen Situation. Der Betreiber gibt die Hoffnung allerdings nicht auf.
Er möchte die Anlage nicht aufgeben
Deutschland steckt schon lange in einem Wirtschaftstief, und das Ende ist nicht in Sicht. Aktuellen Medienberichten zufolge gab es das letzte Mal im Jahr 2014 so viele Insolvenzen wie dieses Jahr. Die Wirtschaftsauskunftei geht momentan von 23.900 insolvent gemeldeten Firmen in 2025 aus. Von der schwierigen Marktlage sind jedoch nicht nur kleine und junge Unternehmen betroffen. Es trifft auch alteingesessene Betriebe.
Tatsächlich ist jetzt sogar einer der schönsten Golfplätze in Baden-Württemberg betroffen. Dabei handelt es sich um den Golfclub Schloss Weitenburg AG. Mitglieder des Clubs können für einen Jahresbeitrag von 2.000 Euro 27 Löcher bespielen, sich in der Gastronomie versorgen lassen und Kurse in der dazugehörigen Golfschule belegen. Doch das breite Angebot macht den Betrieb nicht krisensicher. Der Inhaber hat nun offensichtlich keinen Ausweg mehr gefunden und am 7. November 2025 die Insolvenz beim Amtsgericht Tübingen eingereicht. Jetzt kümmert sich Steffen Beck stellvertretend für die PLUTA Rechtsanwalts GmbH um die potenzielle Rettung des Unternehmens. Er hat bereits verraten, dass der Betreiber an Liquiditätsproblemen gescheitert ist.
Plötzlich wollen sie doch nicht mehr
Konkret möchte Beck Investoren für einen der schönsten Golfplätze in Baden-Württemberg finden. Perspektivisch rechnet er bis Ende Januar 2026 mit einem Ergebnis seiner Mühen. Das liegt ihm zufolge vor allem daran, dass die Gespräche mit Interessenten bisher positiv verlaufen. Die Club-Mitglieder müssen sich kurzfristig ohnehin keine Sorgen machen. Denn der Spielbetrieb läuft trotz Insolvenz weiter. Außerdem bleibt der Gastronomiebetrieb für Gäste zugänglich.
Auch die Mitarbeiter der 27-Loch Anlage in Starzach dürfen erstmal aufatmen. Sie müssen sich in den nächsten Monaten keine Gedanken um ihre Finanzen machen. Die Verantwortlichen haben bekannt gegeben, dass Löhne und Gehälter bis Ende Januar über das Insolvenzgeld abgedeckt sind. Was danach passiert, steht noch in den Sternen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Pressemitteilung PLUTA Rechtsanwalts GmbH, gcsw.de, golfland-baden-wuerttemberg.de)














