Eroberung des Europa-Parks: Wilde Tiere breiten sich aus

Attraktionen im Europapark
Symbolbild Foto: Europapark

Er lockt jedes Jahr viele Millionen Menschen an. Aber auch Tiere scheinen sich im Europa-Park richtig wohlzufühlen. Diese Spezies breitet sich jetzt hier rasend schnell aus. Alle Hintergründe.

Mit seiner breiten Palette an Attraktionen ist er eine der größten und beliebtesten Freizeiteinrichtungen Europas: der Europa-Park. Früher hat es hier auch Tiershows gegeben, welche man allerdings über die Jahre abgeschafft hat. Die Zeiten haben sich schließlich geändert. Aber wie und woher kommen dann die folgenden Tiere in den Europa-Park? Viele Besucher finden sie sogar ganz süß, – wobei sie sich unaufhaltsam ausbreiten. Was hat es damit auf sich?

Tiere erobern den Europa-Park

Immer wieder kommt es zu ungeplanten Highlights in Rust. Man entdeckt einen neuen geheimen Ort, oder es taucht sogar ein verborgenes Wohnhaus dort auf. Und auf einmal gibt es hier auch wieder Tiere. Während die meisten Gäste annehmen, dass man das wilde Geflügel dort ganz bewusst hält, sind es eigentlich Eindringlinge. Dennoch scheinen sich weder der Europa-Park selbst noch seine Besucher an den Tieren zu stören.

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Breiten sich weiter aus

Man könnte meinen, sie gehörten zum festen Inventar des Parks, aber das ist ein Trugschluss. Die Enten, die vor einigen Monaten den Europa-Park zu ihrem Zuhause erklärt haben, sind aus freien Stücken hergezogen. Und da niemand ein Problem mit den Stockenten hat, sind die Tiere einfach im Europa-Park geblieben.

Es scheinen die vielen verschiedenen Gewässer zu sein, die es den Enten angetan haben. Die abertausenden Besucher machen ihnen offensichtlich nichts aus. Stellen diese vielleicht sogar eine entscheidende Nahrungsquelle für die Enten dar? Das wäre tatsächlich möglich, wobei das Füttern der Tiere im Europa-Park strengstens untersagt ist.

Den Gästen gefällt es

Die Stockenten scheinen einen dauerhaften Aufenthalt zu planen, denn die Tiere vermehren sich prächtig. Die Arbeiter vor Ort reagieren mehr als herzlich. Sie haben den Enten sogar kleine Rückzugsorte eingerichtet. Die menschlichen Besucher sind gerührt und kommen nun noch freudiger in den Park. Das gilt insbesondere für die Zeit zwischen April und Juni. Denn dann kann man ganz viele tollpatschige Enten-Küken beäugen – süß.