Eskalation: Mann rast durch Rettungsgasse in Baden-Württemberg

Eine Rettungsgasse mit Autos mitten auf der Autobahn. Die Fahrer der Autos müssen warten, bis die Polizei mit dem Einsatzfahrzeug zum Unfallort durchkommt. Das Blaulicht ist eingeschaltet.
Symbolbild

Er verliert komplett die Beherrschung: Ein Mann rast einfach durch die Rettungsgasse und verursacht großes Chaos. Anstatt ein schlechtes Gewissen zu haben, attackiert er die Helfer.

Ohne Rücksicht auf Verluste rast ein junger Mann jetzt durch eine Rettungsgasse und verursacht durch sein Verhalten einen Unfall. Stellen will er sich allerdings nicht und so wagt er die Flucht.

Unglaublich: Der Mann kennt keine Grenzen

Wer in Deutschland mit dem Auto unterwegs ist, muss Geduld mitbringen. Immerhin gab es laut dem ADAC im vergangenen Jahr unglaubliche 496.000 Staus. Für die Deutschen bedeutete das insgesamt 478.000 Stunden Wartezeit in den eigenen Fahrzeugen. Es gibt sicherlich niemanden, der sich darüber freut, wenn plötzlich aufgrund des Stillstands vorsichtshalber Rettungsgassen gebildet werden. Dennoch halten sich Bürger in der Regel an diese Vorsichtsmaßnahme.

Ganz im Gegensatz zu einem jungen Mann, welcher jetzt entschied, zuwiderzuhandeln. Ihm kam die freie Bahn, welche am Mittwoch, dem 4. März, auf der A81 entstand, ziemlich gelegen. Denn der Mann entscheidet sich kurzerhand für Vollgas und rast durch die Rettungsgasse. Bei der Aktion ist er allerdings etwas zu übermütig und verursacht anstatt Zeit zu sparen ein noch viel größeres Chaos.

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Der Sanitäter muss sich schnell in Sicherheit bringen

Während der junge Mann durch die freie Gasse rast, rammt er gleich mehrere Fahrzeuge. Die Zusammenstöße stoppen ihn jedoch nicht. So fährt er weiter, bis er letztendlich mit einem anderen Wagen zusammenstößt. Er selbst erlitt dabei, genauso wie der Unfallgegner, leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst war zum Glück schnell vor Ort, um sich um den 27-Jährigen zu kümmern. Der entschied sich allerdings, die Behandlung zu verweigern und davonzulaufen. Weit kam er dabei jedoch nicht, denn kurze Zeit später erwischt ihn einer der Sanitäter.

Anstatt sich zu beruhigen, schlug er der Frau gegen den Kopf und versuchte im Anschluss, die Polizisten, die ihm Handschellen anlegten, zu erwischen. Mittlerweile sitzt der Fahrer in einer psychiatrischen Einrichtung und muss sich bald vor Gericht wegen Körperverletzung, Beleidigung und Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Die Beamten vermuten, dass der Mann, welcher etwa 100.000 Euro Schaden durch seine Aktion verursacht hat, unter Alkoholeinfluss stand.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Polizeipräsidium Ludwigsburg)