„Gefährlichstes Tier der Welt“ breitet sich weiter aus in Baden-Württemberg

Mann im Schutzanzug auf der Straße
Symbolbild © istockphoto/DinoGeromella

Karlsruhe Insider: Asiatische Tigermücke verbreitet sich weiter.

Die Asiatische Tigermücke breitet sich nach Angaben der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) weiter in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen aus.

Die Zahl der von dem eingewanderten Insekt betroffenen Kabs-Gemeinden sei 2021 von sechs auf neun gestiegen, teilten die Stechmückenjäger am Oberrhein am Donnerstag im pfälzischen Speyer mit.Funde seien in Römerberg (Rheinland-Pfalz) sowie in Ketsch und Kehl (beides Baden-Württemberg) gemeldet worden, hieß es. Im vergangenen Jahr sei die exotische Art in sechs Gemeinden mit dem biologischen Wirkstoff Bti bekämpft worden, der Larven tötet.In Deutschland wurde die Tigermücke erstmals 2007 bei Bad Bellingen (Baden-Württemberg) nachgewiesen. Seitdem häuften sich die Funde, insbesondere in Südwestdeutschland. Die schwarz-weiß gemusterten Blutsauger gelten als mögliche Überträger von Krankheitserregern. /dpa

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