„Gefährlichstes Tier der Welt“ fällt über Stadt her in Baden-Württemberg

Menschen im Schutzanzug an Wohnhaus
Symbolbild © istockphoto/master1305

In Heilbronn ist eine Plage eingefallen, die ein gefährliches Ausmaß annimmt. Denn gerade das gefährlichste Tier der Welt soll sich hier breit machen. Ein Problem, das für den Menschen sehr riskant ist.

In Baden-Württemberg gibt es immer mehr asiatische Tigermücken. Das Problem dabei ist, dass die steigende Population auch eine steigende Gefahr darstellt. Für den Menschen ist diese Mücke extrem gefährlich.

„Gefährlichstes Tier der Welt“ massenhaft in Heilbronn

Üblicherweise denkt man bei dem Begriff eher an eine furchtbare Spinne, eine bissige Schlange oder gar ein Raubtier. In der Tat wirkt die Tigermücke eher unscheinbar. Aber sie ist alles andere als das. 2014 erklärte Bill Gates bereits, wie gefährlich das „tödlichsten Tier der Welt“ sein kann. Die Asiatische Tigermücke ist überhaupt nicht harmlos.

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In Heilbronn gibt es eine regelrechte Plage der Tiere, die aus den Tropen und Subtropen stammen. Die immer weiter steigende Verbreitung der Mücke kann eine ernsthafte Bedrohung für den Menschen darstellen.

Um sich wohlzufühlen braucht die Mücke ein feucht-warmes Klima. Dieses findet sie in Heilbronn. Die Tigermücke überträgt über einen Stich Viren. Diese können Krankheiten im Menschen auslösen, wie das Dengue-Fieber. Auch das Chikungunya-Fieber soll durch eine solchen Stich übertragen werden können.

Tödliche Krankheiten durch Mückenstich

Sowohl das Dengue- als auch das Chikungunya-Fieber können tödlich für den Menschen sein. Ein weiteres Problem ist, dass diese Mücke so gut wie nie alleine ist. Sie hat meist einen Schwarm um sich. Greift die Mücke an, und man versucht sie loszuwerden, so greift sie erneut an. Ein Endloskreislauf.

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Derzeit sollen Tabletten in Ludwigsburg dafür sorgen, dass die Population eingedämmt wird. Verwendet werden hierbei Bakterien-Tabletten. Allerdings sollten Bewohner auch wissen, dass die Asiatische Tigermücke durchaus äußert gefährlich sein kann. Allerdings sind die auslösenden Viren nicht von Natur aus im Mückenstich vorhanden.

Stechen die Mücken einen infizierten Wirt, so nehmen sie dabei die Viren auf. Dann geben sie diese an den nächsten Wirt ab, den sie stechen. Dennoch wollen die zuständigen Behörden dafür sorgen, dass sich die Mücke weiter in Baden-Württemberg ausbreitet. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten.