
In Deutschland fällt der Startschuss für die Christkindlmarkt-Saison. Auf vielen Weihnachtsmärkten ist der Glühwein allerdings deutlich teurer geworden. Wer sich diesen Genuss noch leisten will, muss mehr Budget einplanen.
Viele haben sich auf das Heißgetränk gefreut. Nun folgt die Ernüchterung: Um auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein zu genießen, müssen die Besucher dieses Jahr hohe Preise zahlen.
Bittere Nachrichten für Genießer: Glühwein auf Weihnachtsmärkten teurer geworden
Der Duft des würzigen Heißgetränks ist für Weihnachtsfans und Genießer unwiderstehlich gut. Wer ihn wahrnimmt, will sich gleich eine Tasse bestellen. Doch Vorsicht: Dieses Jahr kostet Glühwein vielerorts etwas mehr. Beim Anblick der Preise vergeht vielen die Lust auf den Weihnachtsmarktklassiker. Hierzulande werden jedes Jahr mehr als 50 Millionen Liter davon konsumiert. Auch in Baden-Württemberg gehört er für viele zur Vorweihnachtszeit dazu, jedoch steigen hier die Preise ebenfalls an. Wer sich den beliebten Wein gönnen will, muss also dieses Jahr etwas mehr Budget einplanen.
Wo Besucher jetzt mehr Geld für das Heißgetränk ausgeben müssen
In Karlsruhe haben Besucher des Christkindlmarkts im vergangenen Jahr zwischen 4 und 5 Euro für den Genuss eines Glühweins bezahlt. Noch ist unklar, ob es dabei bleibt ‒ oder ob Glühweintrinker hier mit höheren Preisen zur Kasse gebeten werden. Klar ist, dass die Preise vor allem in Ravensburg und Konstanz etwas höher liegen. Während Ravensburger 50 Cent mehr pro Tasse zahlen, müssen Weihnachtsmarkbesucher in Konstanz etwa 50 Cent bis einen Euro mehr investieren.
Hintergrund der steigenden Glühweinpreise sind vor allem die hohen Kosten für Städte und Betreiber. Weil sowohl Rohstoffe als auch Energie und Personal deutlich teurer geworden sind, müssen Verbraucher schon seit einigen Jahren mit stetig steigenden Preisen rechnen. Ob und wann die Lage sich wieder entspannt, ist noch nicht ganz klar. Weil der Weihnachtsmarkt nur einmal im Jahr stattfindet, sollte man sich den Appetit durch die hohen Glühweinpreise jedoch nicht ganz nehmen lassen. Stattdessen gilt: Preise an den verschiedenen Ständen vergleichen ‒ und das Heißgetränk sowie die Zeit mit den Liebsten ganz bewusst genießen.
(Quellen: Landtag Baden-Württemberg, Württemberger Weine)














