In 10 Jahren: „Tödlichstes Tier der Welt“ wird Baden-Württemberg erobern

ARCHIV - Foto: Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

Karlsruhe Insider: Asiatische Tigermücke verbreitet sich weiter.

Der Klimawandel stellt auch Baden-Württemberg vor Herausforderungen. Er hilft dem „gefährlichsten Tier der Welt“, der Asiatischen Tigermücke, sich hierzulande zu etablieren. Forscher sind alarmiert.

Im Südwesten wird es zusehends wärmer, ein Wetterexperte prophezeit Stuttgart künftig „ein Klima wie in Rom“. Das hört sich zunächst nach mehr lauen Sommernächten im Biergarten an, hat aber ernstzunehmende Folgen. Denn höhere Temperaturen locken nicht nur Menschen an die frische Luft.

Dank des Klimawandels kann sich das „tödlichste Tier der Welt“ in Baden-Württemberg ausbreiten. So hat zumindest Microsoft-Gründer Bill Gates die Asiatische Tigermücke genannt, die im Südwesten bereits heute vereinzelt vorkommt. In Zukunft wird sie das ganze Bundesland beanspruchen – und immer wahrscheinlicher tödliche Krankheiten übertragen wie Knochenfieber.

Lesen Sie auch
Neue Tierart gefährdet Bodensee - Forscher sind alarmiert!

Inzwischen häufen sich die Nachweise der Stechmücke, das „gefährlichste Tier der Welt“ wurde unter anderem in Heilbronn nachgewiesen. Noch vor einigen Jahren wäre das nicht möglich gewesen, weil die Winter in Deutschland zu hart waren. Doch die Eier der Asiatischen Tigermücke überstehen auch längeren Frost – die zusehends milden Winter hierzulande sind da gar kein Problem mehr.