
Schnee-Fans sind dieses Jahr sehr enttäuscht: Der Geschäftsführer eines bekannten Wintersportgebiets schlägt wegen des Wetters nun sogar Alarm im Schwarzwald. Denn so kann das nicht weitergehen.
Skibetreiber ruft Alarm im Schwarzwald aus, weil das Wetter in diesem Jahr leider überhaupt nicht mitspielt. Das finanzielle Risiko ist ihm bekannt, und dennoch hat er damit nicht gerechnet.
Ein Paradies mitten in Deutschland
Während viele Menschen die kurzen und kalten Tage der Wintermonate am liebsten überspringen würden, freuen sich andere das ganze Jahr darauf. Denn Winter bedeutet für zahlreiche Deutsche auch Pistenspaß. Das Gute ist, dass die Menschen zum Snowboard- oder Skifahren meist nicht einmal bis nach Österreich oder in die Schweiz fahren müssen. Denn auch in Baden-Württemberg befindet sich ein beliebtes Wintersportgebiet. Dieses liegt mitten im Hochschwarzwald rund um den Feldberg.
Zum Touristikzentrum Feldberg gehören unter anderem vier Sesselbahnen sowie 16 Skipisten unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen mit insgesamt 33 Kilometern Länge. Befahren können Wintersport-Fans diese allerdings nur, wenn das Wetter mitspielt. Und das tat es vor allem im Dezember 2025 nicht. Die Situation hat sich mittlerweile so stark zugespitzt, dass der Betreiber Alarm im Schwarzwald schlägt.
Die Kosten nehmen keine Rücksicht auf das Wetter
Laut der Webseite des Skigebiets Feldberg sind aktuell zehn von 15 Skiliften in Betrieb. Das Problem ist allerdings, dass keine Menschen sie nutzen. Das liegt ihm zufolge daran, dass die Schneemengen absolut nicht ausreichen. Während einige große Skigebiete vermehrt auf Schneekanonen setzen, bleiben andere ohne echten Schnee einfach auf den Kosten sitzen.
Der Geschäftsführer Kai Lebrecht berichtet, dass, auch wenn niemand Skipässe kauft, die Fixkosten bezahlt werden müssen. Diese reichen von Versicherungen über Geländepachten bis hin zu Personalkosten. Nach aktuellen Informationen gab es diesen Winter bisher nur insgesamt vier Betriebstage. Keiner davon lag im Dezember 2025. Da das bei weitem nicht ausreicht, um die Kosten zu decken, schlägt der Betreiber jetzt Alarm für die Situation in Schwarzwald. Inwiefern sich die Wetterlage in den nächsten Wochen zugunsten der Wintersport-Fans verändert, vermag niemand zu sagen. Doch die Hoffnung liegt ganz klar auf schneereichen Januarwochen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa)














