
Es geht aufwärts, die Gehälter steigen. In Baden-Württemberg dürfen sich jetzt fast 10.000 Beschäftigte über mehr Geld freuen.
Es gibt gute Nachrichten: Diesen Beschäftigten in Baden-Württemberg steht das Lächeln ins Gesicht geschrieben, denn endlich gibt es mehr Geld für sie. Ihre harte Arbeit zahlt sich schlussendlich aus. Jetzt wird das Gehalt von knapp 10.000 Arbeitern erhöht.
Mehr Geld für knapp 10.000 Arbeiter
Streiks sind für viele Menschen nervig, aber genau darin besteht ihr Sinn. Gerade im öffentlichen Nahverkehr bringen die Streikenden die Bürger oft an ihre Geduldsgrenze. Wenn man nicht mehr Bus oder Bahn fahren kann, ist das fast so schlimm, wie wenn man keine Lebensmittel mehr bekommt. Hier haben neulich sogar die Supermärkte gestreikt. Umso schöner ist es dann zu hören, dass mehr als 9.000 Mitarbeiter im Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg nun nach langen Streiks endlich mehr Geld erhalten.
Streiken zahlt sich aus
Die Gewerkschaft ver.di konnte letzten Endes eine Einigung bei den Tarifverhandlungen erzielen. Da atmen nicht nur die Arbeiter, sondern auch die Fahrgäste auf. Denn die Streiks haben damit ein Ende. Und das Ergebnis ist ein gutes: Ganze 92,1 Prozent der ver.di-Mitglieder haben für die Annahme der Einigung gestimmt. Die Tarifeinigung betrifft rund 9.000 Busfahrer. Der Verhandlungsführer Jan Bleckert lobt den starken Einsatz aller Beschäftigten, die sich an dem Streik beteiligt haben. Durch diesen starken Zusammenhalt konnten sie ein Ergebnis erzielen, das „mehr als respektabel“ ist.
Und wie sieht so ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis aus? Die Lohnsteigerung hat bereits begonnen. Ab dem 1. Juni 2023 nämlich gibt es für Busfahrer, die noch am Anfang ihrer Laufbahn stehen, 202 Euro mehr im Monat. Für erfahrene Busfahrer gibt die Erhöhung sogar 221 Euro mehr pro Monat her.
Doppelte Erhöhung
Doch das war noch nicht alles. 2024 wird es eine zweite Erhöhung geben. Für die Busfahrer im Einstieg gibt es dann noch einmal 224 Euro im Monat zusätzlich und für die erfahrenen Busfahrer 237 Euro. Das entspricht für die erste Gruppe einer Gesamterhöhung von 426 Euro pro Monat und für die zweite Gruppe gibt es insgesamt ganze 458 Euro pro Monat mehr. Wir freuen uns für die Beschäftigten aus Baden-Württemberg – und insbesondere darüber, dass die Streiks endlich vorbei sind.














