Krise: Traditionsbrauerei aus Baden-Württemberg insolvent

Auf dem Bild ist ei in Restaurant mit Biergarten zu sehen. Vor dem Lokal sind Tische mit Schirmen ausgestellt.
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In Deutschland geraten immer mehr Unternehmen unter wirtschaftlichen Druck. Insolvenzen nehmen zu und betreffen auch Firmen aus traditionellen Branchen, die seit Jahrzehnten am Markt bestehen. Eine Traditionsbrauerei ist nun auch insolvent.

In Deutschland melden derzeit wieder mehr Unternehmen finanzielle Schwierigkeiten und müssen Insolvenz anmelden. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen setzen viele Betriebe unter Druck, da Kosten steigen und Aufträge in einigen Branchen zurückgehen.

Unternehmen unter Druck: Auch große Konzerne betroffen

Nicht nur kleine und mittelständische Firmen kämpfen mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten, sondern auch größere Unternehmen spüren die Belastung zunehmend. Steigende Energiepreise, höhere Produktionskosten und eine schwächere Nachfrage wirken sich auf die Geschäftsergebnisse aus. Selbst etablierte Konzerne müssen daher Einsparungen prüfen oder Investitionen verschieben. Gleichzeitig erhöht der internationale Wettbewerb den Druck zusätzlich, da viele Märkte stärker umkämpft sind als zuvor. Dadurch entsteht eine wirtschaftliche Lage, in der selbst große Firmen ihre Stabilität nicht mehr selbstverständlich sichern können.

Traditionsbrauerei aus Baden-Württemberg ist insolvent

Auch die Brauwirtschaft steht vor wachsenden Problemen. Der Biermarkt verändert sich spürbar, da der Konsum in einigen Regionen zurückgeht und sich die Vorlieben der Verbraucher verschieben. Gleichzeitig belasten gestiegene Kosten für Energie, Rohstoffe und Logistik die Produktion. Viele kleinere und mittelständische Brauereien geraten dadurch in eine schwierige wirtschaftliche Lage. Zusätzlich sorgt der Strukturwandel im Getränkesektor dafür, dass traditionelle Hersteller stärker um Marktanteile kämpfen müssen. Insgesamt führt das zu einem intensiveren Wettbewerb und einer sinkenden Planungssicherheit für viele Betriebe.

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Die Schussenrieder Brauerei Ott aus Baden-Württemberg hat Insolvenz angemeldet und steht damit vor einer ungewissen Zukunft. Trotz der finanziellen Schieflage läuft die Produktion nach aktuellen Angaben weiter. Ein vom Insolvenzgericht eingesetzter Verwalter soll nun die wirtschaftliche Lage prüfen und die rund 50 Arbeitsplätze möglichst sichern. Gleichzeitig prüft das Unternehmen gemeinsam mit dem Verwalter Optionen für eine mögliche Neuausrichtung oder einen Investor, um den Fortbestand zu ermöglichen. Als Gründe nennt die Brauerei unter anderem die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, gestiegene Energie- und Rohstoffkosten infolge internationaler Konflikte sowie einen anhaltenden Wandel im Getränkemarkt.

(Quellen: Schussenrieder Brauerei, Amtsgericht Ravensburg, Insolvenzverwalter, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)