Lichter abgeschaltet: Weitere Städte sparen in Baden-Württemberg

Eine Frau geht in der Nacht eine Straße entlang.
Symbolbild © istockphoto/FotoDuets

Jetzt gehen die Lichter aus. Nachdem die ersten Regionen damit begonnen hatten, haben nun auch weitere Städte in Baden-Württemberg die Lichter abgeschaltet. Strom- und Energiesparen ist die Devise.

Weiterhin werden die Lichter abgeschaltet. Jetzt ziehen weitere Städte in Baden-Württemberg nach und treffen verschiedene Maßnahmen, um Strom zu sparen.

Licht aus – Sparen an

Aufgrund der Energiekrise müssen viele Städte und Kommunen weiter auf Sparkurs fahren. Daher reduzieren zahlreiche Orte jetzt die Straßenbeleuchtung massiv. In einigen Teilen von Baden-Württemberg wird diese sogar nachts komplett außer Betrieb genommen.

Tatsächlich gibt es aber eine Beleuchtungspflicht, aufgrund derer die Gemeinden die Beleuchtungen nicht gänzlich abstellen dürfen. Vor einer komplett dunklen Stadt muss also niemand Angst haben. Dennoch wird es dunkler werden.

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Diese Maßnahmen werden getroffen

Da man in „Angstträumen“, also Bereichen in Ortschaften, in denen es zu Übergriffen kommen könnte, wenn diese nicht einsehbar sind, die Beleuchtung anlassen muss, werden diese Bereiche auch konsequent aus den Sparmaßnahmen ausgeklammert.

Ebenso gibt es eine Pflicht, für die Verkehrssicherheit zu sorgen. Auch in solchen Bereichen dürfen die Lichter nicht einfach ausgeknipst werden. Allerdings wird es dunkler in den Städten. So hat Mannheim, zum Beispiel, jegliche Effektbeleuchtungen abgeschaltet. Außerdem wird auf eine Halb-Nacht-Schaltung bei der Beleuchtung von wenig frequentierten Straßen gesetzt.

Weitere Optionen zum Energiesparen

In zahlreichen Städten wurden die Beleuchtungszeiten reduziert. So sind die Straßenlaternen von 23 Uhr bis 6 Uhr in Betrieb. Andernfalls würden sie mitunter um 20 Uhr eingeschaltet und erst ab 7 Uhr oder sogar später ausgeschaltet.

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Andere Städte und Kommunen rüsten ihre Leuchten um und setzen vermehrt auf LEDs. So soll viel an Strom eingespart werden. Weiterhin gibt es Pläne, auch die Temperaturen in Bussen und Bahnen zu reduzieren. Auf diese Weise soll ebenfalls Energie eingespart werden. Zum Teil kann die Temperatur in den RNV-Bahnen bei 15 Grad eingependelt werden.