Minus 20 Grad: Heftige Kältewelle rollt auf Baden-Württemberg zu

Ein Thermometer, das im Schnee steht. Es zeigt extrem niedrige Temperaturen an. Darum herum herrscht ein Schneesturm. Es scheint zu gefrieren und im Hintergrund kann man bis auf etwas Weiß nichts erkennen.

Symbolbild © istockphoto/MarianVejcik

Bei minus 20 Grad gilt es auszuharren. Eine heftige Kältewelle rollt auf Baden-Württemberg zu. Wer gehofft hat, dass bald der Frühling vor der Tür steht, irrt gewaltig.

Mit einem Abfall auf minus 20 Grad setzt der Winter ein deutliches Zeichen. Eine heftige Kältewelle rollt auf Baden-Württemberg zu. Bei diesen eisigen Temperaturen sollte wohl jeder besser nicht vor die Tür gehen.

Spürbare Vorfreude auf den Frühling

Ist zu Weihnachten der Wunsch nach Schnee noch groß, kommt spätestens Mitte Januar bei einigen bereits die Sehnsucht nach dem Frühling auf. Das ist insofern auch nicht verwunderlich, als sich Baden-Württemberg in den letzten Tagen von einer überraschend sonnigen Seite zeigte. Die Temperaturen lagen mittags bei etwa plus 6 bis 7 Grad, was sich angenehm warm anfühlte, besonders in der Sonne. Die Tage wirkten länger, und niemand konnte widerstehen, einen kurzen Spaziergang draußen zu genießen. Dieses angenehme Wetter verbreitete eine spürbare Vorfreude auf den Frühling. Doch diese Vorfreude bekommt jetzt mit einer heftigen Kältewelle, die auf Baden-Württemberg zurollt, einen großen Dämpfer.

Der Winter ist noch lange nicht vorbei

An diesem Freitag zeigt sich das Wetter mit einem Wechsel aus Wolken und aufgelockerten Bereichen launisch. Die Temperaturen zeigen hingegen die typische südwestdeutsche Bandbreite. Während es rund um Ulm friert, mit Temperaturen um null Grad, werden im Markgräflerland milde 7 Grad erreicht. Zum Wochenende allerdings zeigt der Winter sein wahres Gesicht. Von der Nacht zum Samstag an verdichten sich die Wolken zu einer schweren grauen Decke. Im südwestlichen Landesteil setzt Regen ein, zu dem sich alsdann auch gefrierender Regen und Schneeregen gesellen. Tagsüber ist hingegen ein Mix aus Herbst und Winter zu beobachten, denn in den Bergen fällt der Schnee und in den Tälern der Regen.

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Temperaturen zwischen minus 1 und plus 7 Grad lassen die Hoffnung auf den Frühling jedoch noch nicht in Gänze erstarren. Doch diese Hoffnung dürfte spätestens im Februar zerschlagen sein. Denn nach einer längeren Phase ohne viel Neuschnee zeigen die Vorhersagen für die Regionen rund um Garmisch im Verlauf des Februars eine massive Zunahme der Schneedecke. Begleitet wird dies von einer heftigen Kältewelle mit Tiefstwerten von bis zu minus 20 Grad. Damit dürfte wohl jedem klar sein, dass der Winter offenbar noch lange nicht vorbei ist und sogar so kalt und hartnäckig bleibt wie selten zuvor. Um der bevorstehenden heftigen Kältewelle in Baden-Württemberg zu begegnen, helfen nur das Aufwärmen mit Tee und Träumen vom baldigen Frühling.

(Quellen: Wetterstation, eigene Recherche der Ka-Insider-Redakteure)