
Süddeutschland steht vor teils gewaltigen Veränderungen. Denn eine neue Regel, die im Juni in Baden-Württemberg angewandt wird, könnte das Leben von Millionen Deutschen verändern. Denn es ändert sich so einiges.
Der Juni bringt neue Regeln, Festivals und Preisänderungen mit Folgen für Alltag, Reisen und Freizeit in Baden-Württemberg. Diese Juni-Regeln greifen dabei deutlich mehr in den Alltag der Menschen in Baden-Württemberg ein, als viele denken.
Zwischen Sommerstart und neuen Regeln braut sich plötzlich einiges zusammen
Mit den ersten warmen Tagen beginnt in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nicht nur die Festival- und Urlaubssaison. Auch im Alltag vieler Menschen ändern sich ab Juni mehrere Dinge gleichzeitig. Neue Gesetze, Feiertage und Großveranstaltungen treffen diesmal ungewöhnlich geballt aufeinander. Besonders deutlich zeigt sich das beim Nichtraucherschutz in Baden-Württemberg. Ab Juni gelten strengere Rauchverbote an Haltestellen, Badeseen und in Freibädern. Selbst E-Zigaretten sind betroffen. Gesundheitsexperten begrüßen die Ausweitung schon länger, weil Passivrauchen gerade an stark besuchten Freizeitorten immer häufiger kritisiert wurde. Wer dagegen verstößt, riskiert je nach Ort Bußgelder.
Auch beim Online-Shopping kommt Bewegung hinein. Händler müssen künftig einen deutlich sichtbaren Widerrufsbutton anbieten. Verbraucherschützer empfehlen trotzdem weiterhin, Bestellbestätigungen und Rücksendebelege gut aufzubewahren. Gerade bei digitalen Verträgen oder Probe-Abos kommt es laut Beratungsstellen oft zu Missverständnissen rund um Kündigungen und Fristen. Neben neuen Regeln rückt auch Medienkompetenz stärker in den Fokus. In Rheinland-Pfalz starten Workshops und Aktionen zu Datenschutz, Fake News und sicherem Umgang mit sozialen Netzwerken.
Juni in Süddeutschland: Diese Veränderungen könnten jetzt viele treffen
Während sich viele Menschen auf Veranstaltungen freuen, stehen gleichzeitig mehrere Großereignisse bevor. Mit „Rock am Ring“, dem „Southside Festival“ und dem „Kessel Festival“ startet die große Festivalsaison. Veranstalter empfehlen Besuchern inzwischen oft digitale Tickets, Powerbanks und frühzeitige Anreise, weil Parkplatzsituationen rund um große Festivals regelmäßig angespannt bleiben. Sportlich richtet sich der Blick auf die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Wegen der Zeitverschiebung fallen viele Spiele allerdings nachts oder spätabends deutscher Zeit an. Einige Städte verzichten deshalb diesmal auf große Public-Viewing-Flächen. Restaurants und Bars planen stattdessen kleinere Übertragungen. Zusätzlich beginnt Mitte Juni die politische Arbeit des neuen Landtags in Rheinland-Pfalz. Parallel erinnert eine Ausstellung im Mainzer Landtag an die Flutkatastrophe im Ahrtal. Dort geht es auch um Fragen zu Katastrophenschutz und Vorsorge für extreme Wetterlagen.
(Quellen: Landesregierung Baden-Württemberg, Behörden, Veranstalter, dpa)














