
Ein Freibad in Baden-Württemberg gehört laut einem neuen Ranking zu den beliebtesten Anlagen des Landes. Welche Kriterien entscheidend waren und warum Badegäste dennoch auf ihre Sicherheit achten sollten.
Ein neues Ranking sorgt für Überraschungen – und ein Freibad aus Baden-Württemberg mischt ganz vorne mit.
Baden-Württemberg überrascht mit Spitzenplatz
Wenn die Temperaturen steigen, zieht es zahlreiche Menschen in die Freibäder. Doch welche Anlagen kommen bei den Besuchern besonders gut an? Genau dieser Frage ist der Reiseveranstalter TUI nachgegangen – mit einem umfangreichen Ranking der beliebtesten Freibäder Deutschlands. Für die Auswertung hat TUI nach eigenen Angaben mehr als 1.500 Freiluft-Badestätten untersucht. Am Ende schafften es über 1.000 Freibäder in die finale Bewertung. Die Platzierungen basieren auf einem eigens entwickelten Beliebtheits-Score. Dieser setzt sich aus der durchschnittlichen Sternebewertung bei Google, dem Anteil der Fünf-Sterne-Bewertungen sowie der Anzahl der abgegebenen Rezensionen zusammen.
Im Ranking finden sich klassische Freibäder ebenso wie Naturbäder ohne Chlor. Nicht berücksichtigt wurden dagegen Kombibäder mit Hallen- und Außenbereich sowie Badestellen an Seen. Besonders erfreulich für Baden-Württemberg: Das Freibad über der Elz in Emmendingen schaffte es deutschlandweit auf Rang elf und gehört damit zu den beliebtesten Freibädern des Landes. Ganz oben auf dem Treppchen landet das Waldbad Neustadt an der Aisch in Bayern. Platz zwei geht an das Freizeitbad Geesthacht, während sich das Naturerlebnisbad Bingerbrück in Rheinland-Pfalz den dritten Rang sichert.
Badespaß mit Vorsicht genießen
Passend zur Freibadsaison erinnert die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) an die Bedeutung der Baderegeln. Im Jahr 2025 kamen bundesweit mindestens 393 Menschen bei Badeunfällen ums Leben. Das sind zwar achtzehn weniger als im Vorjahr, doch gleichzeitig registrierte die DLRG einen Anstieg bei jungen Opfern. Sowohl in der Altersgruppe der 11- bis 20-Jährigen als auch bei den 21- bis 30-Jährigen gab es jeweils elf Todesfälle mehr als im Vorjahr.
Wer sicher baden möchte, sollte deshalb einige Grundregeln beachten: Nur gesund und fit ins Wasser gehen, nicht mit völlig leerem oder vollem Magen schwimmen, den Körper vor dem Sprung ins Becken abkühlen und als Nichtschwimmer lediglich bis zum Bauch ins Wasser gehen. Außerdem gilt: Wer friert, sollte das Wasser sofort verlassen.
(Quellen: TUI, Google Bewertungen, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














