Proteste: Galeria Kaufhof droht zu schließen in Baden-Württemberg

Galeria Kaufhof Gebäude bei Nacht.
Symbolbild © istockphoto/Ilari Nackel

Die drohenden Schließungen der Galeria Kaufhof in Baden-Württemberg haben jetzt zu Protestaufrufen geführt.

Bei Galeria Kaufhof drohen Schließungen, die Hunderten Beschäftigen den Job kosten könnten. Dagegen gibt es jetzt in Baden-Württemberg Proteste.

Angst um den Job

Immer wieder treibt es Menschen auf die Straße, wenn sie sich um ihre Zukunft und ihren Job sorgen. So geschieht das jetzt auch mit Mitarbeitern, die auf dem Paradeplatz in einer Stadt in Baden-Württemberg ihren Protest kundtun werden.

In Baden-Württemberg sind Hunderte Jobs bei Galeria Kaufhof bedroht. Denn das Unternehmen muss, im Rahmen seines Insolvenzverfahrens, zahlreiche Filialen schließen. Die Proteste richten sich vor allem gegen die Vorgehensweise.

Lesen Sie auch
In Großstadt aus Baden-Württemberg droht jahrelanges Verkehrschaos

Niemand weiß etwas

Die Mitarbeiter tappen völlig im Dunkeln, denn bislang ist nicht klar, wie es um ihre berufliche Zukunft steht. Sie müssen ständig befürchten, dass sie bald die Kündigung erhalten. Dabei möchten sie vor Weihnachten einfach Klarheit.

Die Wut, die Angst und der Ärger müssen raus. Und so sammelten sich die Mitarbeiter in Mannheim und protestierten dort am 7. Dezember. Auf dem Paradeplatz sammelten sich die Beschäftigten der Galeria Kaufhof.

Die Galeria Kaufhof im Quadrat N7 in Mannheim wurde bereits geschlossen und abgerissen. Kein Wunder, dass die Mitarbeiter des Hauses am Paradeplatz wissen wollen, wie es mit ihren Jobs und ihrer Filiale weitergeht.

Lesen Sie auch
Neue Einführung: Falschparker können ihr Auto kostenlos abschleppen

Proteste werden unterstützt

Am Montag, den 5. Dezember wurden die Protestaktionen durch die Gewerkschaft Verdi und den Betriebsräten angekündigt. Das Unternehmen befindet sich innerhalb von drei Jahren bereits im zweiten Schutzschirmverfahren.

Mehr als 40 der 131 Filialen der Galerie Kaufhof sollen im Rahmen des Verfahrens geschlossen werden. Welche konkret das sind, steht noch nicht abschließend fest. 17.000 Beschäftigte bangen derzeit um ihre berufliche Zukunft.