
Es wird eine Rekordhitze in BW erwartet. Für die Bevölkerung wird es sehr gefährlich. Ältere Menschen, Kinder und Menschen mit gesundheitlichen Vorbelastungen sollten insbesondere auf der Hut sein.
Das verheißt auf jeden Fall nichts Gutes, denn es wird eine Rekordhitze in BW erwartet. Für die Bevölkerung wird es sogar so gefährlich, dass unbedingt wichtige Maßnahmen zu treffen und zu beachten sind. Das Risiko für die Gesundheit ist einfach zu hoch.
Hohe Temperaturen prägten die Sommer der letzten Jahre
Die Sommer der vergangenen Jahre waren in Deutschland zunehmend von hohen Temperaturen, Trockenperioden und teils ausgeprägten Hitzewellen geprägt. Ein extremes Beispiel ist der Sommer 2003, der mit einer Durchschnittstemperatur von 19,6 Grad Celsius bis heute zu den heißesten Sommern seit Beginn der Messungen zählt. Auch 2024 und 2025 waren von überdurchschnittlicher Wärme geprägt, denn die Durchschnittstemperatur betrug für 2024 18,5 Grad Celsius und für 2025 18,3 Grad Celsius. Der Sommer 2026 setzt diese Entwicklung mit außergewöhnlichen Hitzeperioden fort, und die nächste steht unmittelbar bevor. Denn Experten erwarten erneut eine Rekordhitze in BW, und für die Gesundheit der Bevölkerung droht Gefahr.
Hochdruckgebiet beschert Temperaturen von deutlich über 30 Grad
In BW steht in den kommenden Tagen eine weitere außergewöhnlich heiße Wetterphase bevor. Ein stabiles Hochdruckgebiet sorgt für viel Sonnenschein und lässt die Temperaturen vielerorts deutlich über 30 Grad ansteigen. Besonders am Freitag und Samstag erwarten Experten verbreitet Temperaturen von bis zu 39 Grad. Am Oberrhein sind örtlich sogar 40 Grad möglich. Auch die Nächte bleiben zunächst warm, sodass teilweise mit sogenannten Tropennächten zu rechnen ist. Die extreme Hitze wird jedoch voraussichtlich nicht lange anhalten. Ab Sonntag deutet sich nach derzeitigem Stand ein Wechsel des Wetters an, der zunächst Schauer und Gewitter mit sich bringen kann. Dabei sind auch Starkregen und Unwetter möglich.
Die aktuelle Wetterlage wird durch das Hitzehoch Ralf und sehr warme Luftmassen aus Nordafrika begünstigt. Meteorologen gehen davon aus, dass diese Hitzewelle möglicherweise die letzte außergewöhnlich starke Hitzeperiode des Jahres sein könnte. Bis zum Wechsel des Wetters bleibt die Belastung durch die hohen Temperaturen allerdings erheblich hoch, weshalb besonders auf einen hohen Sonnenschutz, genügend Flüssigkeit und eine möglichst geringe körperliche Belastung während der heißesten Tagesstunden zu achten ist. Wichtig ist außerdem, direkte Sonne möglichst zu meiden sowie leichte und luftige Kleidung zu tragen. Ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen sollten dabei besonders auf sich achten.
(Quellen: Deutscher Wetterdienst (DWD), Sozialministerium Baden-Württemberg)














