
Der nächste Stellenabbau steht an. Ein riesiger Konzern streicht Hunderte Stellen in Baden-Württemberg. Die Beschäftigten trifft diese Entscheidung extrem hart und viele sorgen sich um ihre Zukunft.
In Baden-Württemberg streicht ein riesiger Konzern Hunderte Stellen. Für die Arbeitnehmer kommt das überraschend und sie fühlen sich von dieser Entscheidung überrumpelt. Viele fürchten nun um ihre Arbeitsplätze.
Stellenabbau vollkommen überraschend: Hoher Umsatz im Jahr 2023/24 erzielt
Die Sorge unter den Beschäftigten in diesem österreichischen Konzern ist groß. Mit der Entscheidung des Unternehmens, Hunderte Stellen abzubauen, hatte niemand gerechnet. Dabei wies der in der Stahl- und Automobilindustrie etablierte Konzern im Jahr 2023/24 sogar einen Umsatz von mehr als 16 Milliarden Euro aus. Deshalb trifft viele Beschäftigte diese Entscheidung völlig überraschend und die Fragen nach dem Warum werden immer lauter.
Verhandlungen in schnellem Tempo angelaufen
Die Streichung von Hunderten Stellen betrifft den Konzern Voestalpine AG, der seinen Hauptsitz in Linz, Österreich, hat. Im Jahr 1946 gründete sich der Konzern als VÖEST und seit dem Jahr 1995 läuft das Unternehmen unter dem Namen Voestalpine. Mehr als 51.000 Mitarbeiter beschäftigt der Konzern insgesamt, 650 davon am Standort Dettingen im Landkreis Reutlingen. An diesem Standort werden verschiedene Produktionen wie die von Stanz- und Umformteilen aber auch von vielseitigen Baugruppen und Komponenten für die Automobilindustrie durchgeführt. Der Konzern plant jedoch seit einiger Zeit, sich an diesem Standort in Zukunft vermehrt auf die Baugruppen und deren Konstruktion und Verwaltung zu konzentrieren und dabei den Fokus auf die Technologie zu legen.
Aus diesem Grund betrifft die Stellenstreichung möglicherweise mehr als 200 Mitarbeiter. Die Gespräche rund um die Maßnahme haben bereits begonnen, allerdings hat niemand mit dieser Schnelligkeit gerechnet. Der Konzern will die Verhandlungen bis Mitte März abgeschlossen haben. Viel Zeit bleibt den Beschäftigten, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft also nicht mehr, um möglichst großen Schaden abzuwenden und eine sozialverträgliche Lösung für die Betroffenen zu finden. Es bleibt damit insbesondere für die Angestellten nur die Hoffnung, dass sich alle Parteien an einen Tisch setzen und gemeinsam eine gute Lösung finden.














