Stärkstes Erdbeben seit 2004 in Baden-Württemberg gemessen

Symbolbild © istockphoto/Petrovich9

 

Gleich zweimal erschütterten Erdbeben am vergangenen Samstag Baden-Württemberg. Eines davon war sogar das Stärkste seit 2004.

Laut einem Zeugen haben sogar „die Pflanzen gewackelt“. Die beiden Erdbeben vom Samstag in Baden-Württemberg hatten es wahrlich in sich.

Erdbeben sorgen für Aufregung

Kurz vor 18 Uhr ging der erste Stoß in Baden-Württemberg ab. Der Erdbebendienst Südwest zeichnete das Beben in der Region Lörrach auf. Die Erdbeben waren durchaus von kräftiger Natur. Neben Lörrach waren auch andere Regionen betroffen.

Die Erschütterungen sollen deutlich wahrgenommen worden sein. Mehrere Personen hatten ebenfalls davon berichtet. Neben Postings in sozialen Netzwerken gingen auch Notrufe bei den örtlichen Polizeibehörden ein.

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Die Richterskala zeigt klare Fakten

Auf der Richterskala können Experten bestimmen, wie heftig die Erde jeweils gebebt hat. Demnach bracht es der erste Stoß bei Lörrach eine 4,6 zusammen. Etwa 10 Minuten danach folgte das zweite Beben mit einer Wertung von 2,5.

Die Erdbeben sollen in Baden-Württemberg weitläufig spürbar gewesen sein. Den ungefähren Radius der Beben bestimmten die Experten auf eine Reichweite von 120 Kilometern! Bisher gingen aber noch keine Schadensmeldungen ein.

Beben auch in Karlsruhe spürbar

Anscheinend konnte an die Beben auch in Karlsruhe wahrnehmen. Eine Betroffene kommentierte auf Facebook, dass ihre Badezimmer-Pflanzen gewackelt hätten. Neben wackelnden Pflanzen haben Personen auch über wackelnde Wände berichtet.

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Laut Erdbebendienst soll es sich um das stärkste Erdbeben in Baden-Württemberg handeln, welches es seit 2004 gegeben hat. Beben sind in der Region übrigens häufiger vorhanden. Allerdings werden sie kaum wahrgenommen, da sie üblicherweise unter einem Wert von 2 bleiben.