
Ein erschreckender Fall beschäftigt die Polizei in Baden-Württemberg: Ein bislang unbekannter Täter schießt in Lörrach auf einen Kater. Das Tier wurde am Bein getroffen und musste operiert werden. Die Polizei ermittelt und sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Schützen geben können.
Betroffen ist der braun getigerte Kater Leo aus dem Lörracher Stadtteil Brombach. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Freiburg muss sich die Tat zwischen Mittwoch, 19. August, 7 Uhr, und Freitag, 21. August 2026, 23.20 Uhr, ereignet haben. Leo ist in der Blauenstraße auf dem Bühl zu Hause.
Schwer verletzt zurückgelassen: Tierquäler schießt auf Kater
Wann genau der Schuss fiel und wo sich der Kater zu diesem Zeitpunkt befand, ist bislang nicht bekannt. Klar ist allerdings: Ein Unbekannter schoss mit einer Luftdruckwaffe auf das Tier. Die Verletzung war so schwer, dass Leo tierärztlich behandelt werden musste. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass ein sogenanntes Diabolo-Geschoss in seinem Bein steckte. Der Tierarzt musste das Projektil operativ entfernen. Damit steht auch fest, dass es sich nicht lediglich um eine oberflächliche Verletzung handelte. Wer auf den Kater geschossen hat und welches Motiv dahintersteckt, ist derzeit völlig offen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe: Täter wird gesucht
Jetzt hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zuständig sind die Zentralen Ermittlungen des Polizeipräsidiums Freiburg. Insbesondere Beobachtungen aus dem betreffenden Zeitraum könnten dabei helfen, den bislang unbekannten Schützen zu finden. Der Fall zeigt zugleich, welche Folgen vermeintlich harmlose Luftdruckwaffen haben können.
Für Kater Leo endete der Angriff mit einer Operation – der Täter dagegen ist weiterhin unbekannt. Wer im Bereich Lörrach-Brombach verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum Vorfall machen kann, sollte sich direkt an die Polizei wenden. Es bleibt abzuwarten, ob die Polizei den Übeltäter fassen kann. Was bei vielen Bürgern bleibt ist die Fassungslosigkeit, einfach auf ein wehrloses Tier zu schießen.
(Quellen: Polizeipräsidium Freiburg)














