
Niemand konnte ihn stoppen: aus dem Nichts wurde jetzt eine Frau von einem wütenden Hund attackiert. Die Umstände der Schäferhund-Beißattacke in Baden-Württemberg sind jedoch verwunderlich. Denn das Tier kannte das Opfer.
Tiere haben ihren eigenen Willen und der ist nicht zu unterschätzen. Das beweist nun auch eine Schäferhund-Beißattacke in Baden-Württemberg. Das Tier ist außer Rand und Band und so gibt es kein Happy End.
Augen auf: Die Zahlen sind erschreckend
Haustiere erfreuen sich in Deutschland größter Beliebtheit. Immerhin leben laut einer Erhebung dieses Jahres unglaubliche 34,3 Millionen Haustiere in deutschen Haushalten. Vor allem Hunde sind dabei beliebt. Von aktuell 10,5 Millionen Hunden sind Terrier-Rassen und Schäferhunde besonders oft vertreten. Per se gefährlich sind beide Rassen nicht, dennoch zeigen die Zahlen, dass niemand ihre Angriffslust unterschätzen sollte.
So kommt es in Deutschland jedes Jahr zu 30.000 bis 50.000 Übergriffen durch verschiedenste Tiere. Eine üble Schäferhund-Beißattacke am Freitagnachmittag, den 31. Oktober in Baden-Württemberg reiht sich jetzt ein. Opfer ist eine 63-jährige Frau. Die Dame ging am Freitag gegen 13.10 Uhr in der Backnanger Gartenstraße im gleichnamigen Ort spazieren. Sie ahnte wohl nichts Böses und wurde aus dem Nichts angegriffen.
Niemand konnte ihn stoppen
Überraschenderweise handelt es sich bei der Schäferhund-Beißattacke in Baden-Württemberg nicht um das Tier eines Fremden. So wird die Frau aus dem Nichts von ihrem eigenen Schäferhund, den sie mit auf den Spaziergang nahm, angefallen. Das Tier hat es auf ihren Arm und das Gesicht abgesehen und beißt ordentlich zu. Glücklicherweise wird die Polizei schnell alarmiert und ist rechtzeitig zur Stelle, um der Frau zu helfen.
Bei Eintreffen der Streife hat der Schäferhund bereits seine Leine um. Doch beruhigen lässt er sich nicht. So hält ihn diese nicht davon ab, sich wieder loszureißen und auf einige Passanten loszugehen. Letztendlich sieht die Polizei keine andere Option, als das aggressive Tier zu stoppen, um Schlimmeres zu verhindern. Während die 53-Jährige mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wird, müssen die Beamten den Hund erschießen. Aktuellen Informationen nach wurde ansonsten niemand verletzt. Warum das Tier plötzlich die Fassung verlor, bleibt unklar.
(Quellen: Eigene Recherche der ka-insider-Redakteure, Polizei)














