„Tödlichstes Tier der Welt“ fällt über Großstadt in Baden-Württemberg her

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Karlsruhe Insider: Asiatische Tigermücke macht sich immer weiter breit.

Die Asiatische Tigermücke, fast ein unscheinbares Insekt, breitet sich in Baden-Württemberg immer weiter aus und überbringt weiterhin tödliche Krankheiten.

Wer an das „gefährlichste Raubtier der Welt“ denkt, hat garantiert nicht ein kleines und fast unscheinbares Insekt im Auge. Doch gerade dieses kleine Insekt kann tödliche Krankheiten übertragen. Aber Körpergröße und scharfe Zähne sind nicht unbedingt ein Zeichen von Gefährlichkeit.

Tatsächlich warnte Bill Gates schon 2014 vor dem „tödlichsten Tier der Welt“, das eher unscheinbar daherkommt. Gemeint war die Asiatische Tigermücke, die eigentlich aus den Tropen und Subtropen stammt. Inzwischen wurde das Insekt aber auch in Deutschland und sogar Baden-Württemberg nachgewiesen und scheint sich hierzulande auszubreiten. Vor allem in Zukunft könnte das zu einer ernstzunehmenden Bedrohung werden.

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In Freiburg breitete sich die Tigermücke ab 2015 von einer Kleingartenanlage aus. Inzwischen ist sie dank des feuchtwarmen Wetters wohl auch im Landkreis Heilbronn vorzufinden. Zunächst erscheint die Bezeichnung „tödlichstes Tier der Welt“ für das kleine, weiß gestreifte Insekt übertrieben. Aber wie der Dalai Lama einmal gesagt haben soll: „Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.“

Grund für Panik ist die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke in Stuttgart und Heilbronn allerdings noch nicht. Denn die gefährlichen Viren kommen in den Insekten nicht natürlicherweise vor – die Insekten nehmen sie bei einem Wirt auf und geben sie dadurch an das nächste Opfer weiter. Es bräuchte also eine hohe Rate an mit Dengue- oder Chikungunya-Fieber infizierten Reiserückkehrern, um die Krankheiten in Baden-Württemberg zum Problem zu machen.