
Er ist ein echtes Ungetüm: Ein Angler am Bodensee macht unverhofft den Fang seines Lebens. Der in Deutschland beheimatete Fisch ist tatsächlich über zwei Meter lang.
Schwimmer dürfen in Zukunft die Augen offen halten. Denn ein Angler im Bodensee fand jetzt heraus, dass einige der Fische größer als Menschen sind.
Diese Angst ist offenbar berechtigt
Der Bodensee ist eines der beliebtesten Urlaubsziele Deutschlands. Kein Wunder, denn in der Region befinden sich viele charmante Städte, und bei zu großer Sommerhitze können Urlauber sich in einem der See-Bäder erfrischen. Während viele Deutsche schon das ganze Jahr über darauf hinfiebern, endlich wieder ihre Bahnen dort ziehen zu können, wird anderen schon ganz anders beim Gedanken an tiefes Wasser. Immerhin bedeutet das auch, dass niemand weiß, was genau unter den eigenen Beinen schwimmt.
Thalassophobie nennt sich die Angst vor der Tiefe, und spätestens jetzt können vermutlich viele die Angststörung zumindest teilweise nachvollziehen. Denn jetzt zieht ein Angler am Bodensee tatsächlich einen Fisch an Land, der größer als er selbst ist. Dabei handelt es sich um einen Wels mit einer Länge von unglaublichen 260 Zentimetern. Franz Blum, ein Berufsfischer aus Fußach, ist überaus glücklich über den Fang und berichtet, dass dieser alle seine bisherigen Rekorde schlägt.
Das Tier wiegt mehr als 100 Kilogramm
Blum berichtet, vor einigen Jahren zwar einen längeren, jedoch auch leichteren Wels an Land gezogen zu haben. Dieser bringt dagegen ein Rekordgewicht von 109 Kilogramm auf die Waage. Der Angler, der sich in der Szene mittlerweile einen Namen gemacht hat, schätzt das Alter des Fisches auf stattliche 45 Jahre. Er gibt auch zu, dass es ihn einige Kraft gekostet hat, das Tier ins Boot zu holen, denn es hat sich etwa 20 Minuten lang in der Nähe der Rheinmündung gewehrt.
All diejenigen, die Angst vor den Ungeheuern in der Tiefe haben, haben also eventuell einen Grund dafür. Denn es kann doch sehr furchteinflößend sein, wenn man plötzlich mitten im See einem über zwei Meter großen Wels begegnet. Blum hingegen ist fasziniert von den Tieren und berichtet, dass sie bis an ihr Lebensende wachsen können. Wenn man bedenkt, dass der Wels als größter Süßwasserfisch Europas 80 Jahre alt werden kann, überrascht die Größe kaum. Seinen Rekord-Fisch hat er mittlerweile zerlegt und verkauft. Immerhin betreibt der Angler bereits in dritter Generation eine Fischerei inklusive dazugehörigem Restaurant.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Facebook Franz Blum)














