
Diese Bedrohung liegt im Verborgenen und beeinflusst unbemerkt den Alltag. Eine unsichtbare Gefahr in Baden-Württemberg für Millionen Menschen ist auf dem Vormarsch. Jetzt muss jeder besonders gut aufpassen.
Diese Gefahr lauert im Geheimen und nimmt still und unbemerkt Einfluss. Eine unsichtbare Gefahr in Baden-Württemberg für Millionen Menschen bahnt sich ihren Weg und verbreitet Angst und Schrecken. Niemand ist vor ihr sicher.
Nicht auf den ersten Blick sichtbar
Unsichtbare Gefahren sind Risiken, die nicht auf den ersten Blick sichtbar oder offensichtlich sind, jedoch ernsthafte Folgen haben können. Dazu gehören chemische oder natürliche Risiken in der Umgebung wie giftige Dämpfe, Allergene oder Schadstoffe in Luft, Wasser oder Boden. Diese verursachen oftmals Kopfschmerzen, Hautreizungen oder langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen. Ebenso zählen aber auch elektromagnetische Felder, Lärm oder Strahlungsquellen zu den unsichtbaren Gefahren, die sich oft erst durch Symptome oder Messwerte erkennen lassen. Diese für Millionen Menschen unsichtbare Gefahr in Baden-Württemberg tritt oft schleichend auf und zeigt erst im Nachhinein Auswirkungen.
16 % der Deutschen und jedes 11. Kind betroffen
Allergien betreffen weltweit Menschen jeden Alters, doch besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche. Viele Allergien beginnen im frühen Lebensalter, wenn das Immunsystem noch formbar ist und auf harmlose Umweltstoffe wie Pollen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel mit einer heftigen Abwehrreaktion reagiert. So ist Heuschnupfen eine allergische Erkrankung, die winzige Pollen bestimmter Pflanzen auslösen. Deshalb tritt sie meist nur saisonal auf, während der Blütezeit jener Pflanzen. Betroffene leiden unter Niesanfällen, laufender Nase sowie roten, juckenden Augen. Etwa 16 % der Deutschen und jedes 11. Kind sind betroffen, und die Zahlen steigen weiter an. Dabei erkranken Jungen häufiger als Mädchen, und das Risiko nimmt sogar mit dem Alter zu.
Viele von Heuschnupfen Geplagte haben zudem oft weitere Krankheiten wie Asthma, Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien. Bei etwa jedem 4. Patienten kommt es zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen, gelegentlich sogar zu einer Mittelohrentzündung. Der Höhepunkt der Erkrankung liegt in den Monaten Mai und Juni. So ist in der nächsten Zeit mit einem starken Pollenflug von Gräsern zu rechnen. Einen mittleren Pollenflug verursachen die Pollen von Birke, Buche, Roggen, Ampfer und Wegerich, während die Pollen von Pappel, Esche, Weide und Ulme weniger werden. Gerade die Gegend um Ravensburg, Albstadt, Freudenstadt, Reutlingen, Aalen und Ulm registriert einen starken Pollenflug, der jedoch ab dem 13. Mai abschwächt.
(Quellen: Deutscher Wetterdienst, Polleninformationsdienst, Allergiezentren, dpa)














