Verdacht: Mega-Razzien in Friseursalons in Baden-Württemberg

Ein Mann beim Friseur. Der Friseur schneidet seinem Kunden die Haare und verwendet dabei einen Rasierer für eine besonders saubere Rasur.
Friseurgeschäfte müssen die Preise erhöhen.

In Baden-Württemberg haben Mega-Razzien stattgefunden – gleich mehrere Friseursalons standen auf dem Plan. Neben Karlsruhe traf es auch Rastatt und Baden-Baden. Es war ein Großeinsatz der besonderen Art.

Den Einsatzkräften des Zolls ist ein besonderer Schlag gelungen: Mit Durchsuchungsbeschlüssen wurden mehrere Objekte überprüft. Die Mega-Razzien in Friseursalons in Baden-Württemberg waren ein großer Erfolg.

Mega-Razzien in Friseursalons in Baden-Württemberg

Das Hauptzollamt Lörrach hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Rahmen des Verfahrens wurden 31 Objekte durchsucht. Zudem lagen entsprechende Beschlüsse des Amtsgerichts Baden-Baden vor. Es geht um mehrere Friseursalons und sogenannte Barbershops. Im Verdacht stehen sechs Betreiber, die mehrere Läden – Friseurgeschäfte – leiten.

Sie sollen Menschen aus dem Ausland gewerbsmäßig eingeschleust haben. Hinzu kommt der Verdacht der Veruntreuung von Arbeitsgeldern, dazu gilt es nun, Beweise zu sammeln. Zur aktuellen Sachlage und zu allen folgenden Maßnahmen gibt es derzeit keinerlei Aussagen – alles andere wäre auch sehr ungewöhnlich. Die Ermittlungen laufen, und die Beweise der Durchsuchung werden ausgewertet. Vielerorts sind die Läden in die Kritik geraten, da sie scheinbar massenhaft eröffnen und das traditionelle Stadtbild verändern. Vielen Bürgern gefällt das überhaupt nicht. Jetzt erhärtet sich ein schlimmer Verdacht gegen die Betreiber gleich mehrerer Friseursalons in Baden-Württemberg. Die dazu notwendigen Durchsuchungsbeschlüsse liegen ebenso vor.

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Beschuldigte mehrerer Barbershops geraten ins Visier der Ermittler

Laut Staatsanwaltschaft sind sechs Beschuldigte ins Visier geraten, die in Verbindung mit mehreren Barbershops in Baden-Württemberg stehen. Das Verfahren nimmt ungeahnte Ausmaße an, denn es erfordert die Zusammenarbeit mehrerer Zollämter. Inwieweit sich der Verdacht bestätigt oder widerlegt, werden die Ermittlungen der nächsten Wochen zeigen. Doch es muss ein begründeter Verdacht vorliegen, wenn es mehrere von einem Richter oder einer Richterin unterschriebene Durchsuchungsbeschlüsse gibt. Jetzt heißt es abwarten. Viele werden in diesen Tagen wohl mit einem unguten Gefühl in die Friseurläden gehen – in den meisten Fällen aber vollkommen unbegründet, da die meisten ihre Arbeit sehr gewissenhaft machen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa)