
Natur-Fans aufgepasst: Denn mitten in Baden-Württemberg befindet sich ein geheimer Canyon. Wegen der besonderen Temperaturen ist dieses Naturspektakel absolut perfekt für einen Sommerausflug für die ganze Familie.
Wer gerne wandern geht, muss diesen Canyon mitten in Baden-Württemberg einfach kennen. Immerhin ist er der größte seiner Art im ganzen Land und beeindruckt sogar mit Wasserfällen.
Hier geht es über 170 Meter weit runter
Deutschland ist ein Paradies für Outdoor-Fans. Immerhin gibt es hierzulande allein unglaubliche 300.000 Kilometer Wanderwege. Bei so viel Auswahl wird jeder fündig. Doch alle, die nicht nur durch den Wald gehen, sondern auch ein einmaliges und 170 Meter tiefes Naturspektakel bestaunen wollen, sollten sich eine besondere Route merken.
Dabei handelt es sich um die 3-Schluchten-Tour, welche quer durch den Naturpark Südschwarzwald führt. Wie der Name verrät, dürfen sich Wanderer direkt auch auf drei Highlights freuen. Besonders bekannt ist dabei der größte Canyon Deutschlands, welcher mitten in Baden-Württemberg liegt. Gemeint ist die Wutachschlucht, welche durch steile Felswände und eine urwaldähnliche Kulisse beeindruckt.
Wow: Hier leben tausende verschiedene Tiere
Die Wutachschlucht ist beachtliche 30 Kilometer lang, und somit liegt der größte Canyon des Landes offiziell in Baden-Württemberg. Laut Experten lohnt sich ein Besuch zu jeder Jahreszeit. Der Sommer ist allerdings besonders geeignet. Denn während andere Wanderrouten Naturliebhaber bei Temperaturen über 30 Grad zum Schwitzen bringen, sorgt der Canyon für Abkühlung. Innerhalb der Schlucht ist es weniger heiß, und das Rauschen der Wasserfälle sorgt für erfrischende Gedanken.
Zur Wutachschlucht gehören außerdem noch gleich drei weitere Seitenschluchten: die Haslach, die Rötenbach und die Gauchachschlucht. Alle zusammen beherbergen knapp 1000 verschiedene Pflanzen und sogar etwa 10.000 verschiedene Tierarten. Wer die Augen unterwegs offen hält, könnte daher sogar einen Blick auf einen Springfrosch, eine Wasseramsel oder einen Feuersalamander erhaschen. Zu erkennen ist letzterer an seiner schwarzen Haut und den leuchtend gelben Flecken darauf. Die Lebensbedingungen für Schmetterlinge sind zudem besonders günstig, weshalb neben knapp 100 Vogelarten mehr als 500 verschiedene Falter durch die Umgebung flattern. Wer den Canyon mit eigenen Augen sehen will, sollte jedoch das Wetter vor Beginn der Tour prüfen. Denn Überschwemmungen können Ausflüge gefährlich machen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Medienberichte)














