
Autofahrer, jetzt aufgepasst: Wer kann, sollte sein Fahrzeug bald in die Garage stellen. Denn eine riesige Saharastaubwolke erreicht Baden-Württemberg und sorgt für schlechte Sicht. Doch die Experten sind entspannt.
Eine riesige Saharastaubwolke erreicht in den nächsten Tagen Baden-Württemberg und macht Autobesitzern zu schaffen. Wer keine Lust hat ewig zu putzen, sollte seinen Begleiter nun in Sicherheit bringen.
Ohje: Er kommt geradewegs aus Spanien
In den letzten Tagen zeigt sich der Frühling immer mehr und macht mit warmen Sonnenstrahlen Lust auf frische Luft. Wer in Baden-Württemberg lebt und am Wochenende Fahrradtour oder Picknick plant, sollte das Vorhaben jedoch trotzdem eventuell lieber verschieben. Denn eine riesige Staubwolke erreicht dann Baden-Württemberg und sorgt für einen gelben Himmel.
Den Experten zufolge ist ein Tiefdruckgebiet über Spanien für das Geschehen verantwortlich. Denn dadurch wird der Staub aufgewirbelt und gelangt durch die Luftströme geradewegs bis nach Deutschland. Aktuell gehen die Verantwortlichen zwar davon aus, dass der Himmel gelblich getrübt sein wird. Allerdings rechnen sie nicht mit einem sogenannten Blutregen, bei dem sich der Staub mit Regen vereint. Vorbereiten sollten sich die Menschen in der Region dennoch.
Der Staub kann richtig gefährlich werden
Die riesige Staubwolke erreicht Deutschland voraussichtlich am kommenden Wochenende und ist für Menschen im Vergleich zu beispielsweise Autoabgasen nicht gefährlich. Wer empfindliche Atemwege hat, sollte den Experten zufolge jedoch lieber in geschützten Räumen bleiben. Immerhin kommen die Partikel in Bodennähe und können Erkrankungen triggern.
Hinzukommt die Tatsache, dass Feinstaub sich auf Pollen ansammeln und Allergiker im Alltag beeinträchtigen kann. Vor allem von Draußensport wird allen Betroffenen während der kritischen Tage abgeraten. Zudem sollten Autobesitzer, die sich eine Extra-Wäsche ersparen wollen, ihr Auto, wenn möglich überdacht parken. Denn die Sandpartikel sind nur schwer wieder loszuwerden. Ein Schwamm sowie Lappen kommt für die Reinigung von Fahrzeugen in Bezug auf Saharasand nicht infrage. Immerhin würde der Sand bei klassischen Wischbewegungen Kratzer verursachen. Der Besuch einer Waschanlage bleibt für all diejenigen, die keinen Zugriff auf viel Wasser haben, demnach nicht aus. Abgesehen von viel Dreck geben Wetterexperten aktuell jedoch Entwarnung.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutscher Wetterdienst)














