
Gleich zweimal erwischt: Jetzt erschüttert ein Erdbeben den Südwesten Deutschlands wieder vollkommen unerwartet. Überraschen dürfte das die Bürger in Anbetracht der besonderen Lage jedoch nicht.
Schon wieder erschüttert ein Erdbeben den Boden der südlichen Bundesländer Deutschlands. Experten erklären, ob Bewohner sich jetzt Sorgen machen müssen.
Großer Schock: es trifft die Bundesländer erneut
Wer an Erdbeben denkt, dem kommen schnell Länder wie die Philippinen oder China in den Sinn. Doch auch in Deutschland sollten die Bürger für den Notfall wissen, was zu tun ist. Die Erdbebengefährdung hierzulande ist im landesweiten Vergleich zwar sehr gering, doch einige Bundesländer liegen dennoch kritisch. In Baden-Württemberg kommt es laut der Experten zum Beispiel täglich zu kleinen, nicht spürbaren Erdbeben, welche durch die Spannungen der afrikanischen mit der eurasischen Kontinentalplatte zurückzuführen sind.
Mittelstarke Erdbeben gibt es aktuellen Informationen zufolge jedoch auch hier nur einmal alle zehn Jahre. Umso überraschter dürften die Menschen in Süddeutschland in den letzten Tagen gewesen sein. Denn es erwischt sie gleich zweimal. Zunächst wackelte der Boden vollkommen unerwartet am Sonntag, dem 1. März gegen 23 Uhr. Experte Jens Skapsi schätzt, dass die Erschütterung tatsächlich für etwa 18.000 überraschte Einwohner spürbar war. Das moderate Beben muss demnach mindestens Stufe zwei gehabt haben. Doch damit nicht genug. Denn jetzt erschüttert ein Erdbeben die Menschen der Region schon wieder.
Unglaublich: Mehr als vierzehn Zwischenfälle
Am Dienstag, dem 3. März erschüttert jetzt schon wieder ein Erdbeben den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Dieses Mal reißt es die Bürger gegen 18.30 Uhr aus ihren Gedanken. Der zuständige Dienst meldet dabei eine Stärke von 2,4. Damit gehört es zu den moderaten Beben und verursacht zum Glück keine Schäden.
Bereits im vergangenen Jahr kam es den Aufzeichnungen des Landeserdbebendienstes im Ländle zufolge zu 14 Erschütterungen. Messbar wird das durch etwa fünfzig Messstationen gemacht. Die Daten werden dann jeweils in Freiburg ausgewertet. Von hier aus können Seismologen bei Bedarf dann auch die Behörden sowie die Öffentlichkeit über die Vorkommnisse informieren. Wer in Baden-Württemberg lebt, weiß jedoch vermutlich, dass es zu einem der seismisch aktivsten Bundesländer zählt und lässt sich von dem plötzlichen Geruckel nicht aus der Ruhe bringen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Landeserdbebendienst Baden-Württemberg)














