Winter-Comeback in Baden-Württemberg: Schnee kehrt zurück

Zahlreiche Menschen haben sich auf einer Skipiste versammelt und betreiben Wintersport. Es ist Neuschnee gefallen, und alle wollen rodeln, snowboarden oder Ski fahren. Die Bäume und der Abhang sind voll Schnee.
Symbolbild © imago/Jan Eifert

Das Wetter in Baden-Württemberg sorgt für eine echte Überraschung: Kurz vor dem ersten Sommermonat kehrt plötzlich der Schnee zurück. Mitten im Mai fallen weiße Flocken vom Himmel. Welche Region betroffen ist.

Mit dieser Wendung haben Frühlings- und Sommerfans wohl kaum gerechnet. Plötzlich wird es deutlich kühler – und stellenweise schneit es sogar, obwohl der Wechsel zum ersten Sommermonat des Jahres nicht mehr lange dauert.

Überraschendes Winter-Comeback mitten im Frühling

Ein Rückblick auf den Mai 2025 zeigt: Deutschland durfte einen überdurchschnittlich warmen, aber auch trockenen Monat verzeichnen. Die zunehmende Trockenheit, die insbesondere als Folge des Klimawandels auftritt, belastet jedoch die Landwirtschaft. Auch für die Wasserversorgung stellt sie seit Jahren eine Herausforderung dar. Gleichzeitig sorgt mildes Wetter für gute Stimmung: Im vergangenen Mai begünstigte der wolkenlose Himmel Aktivitäten im Freien und motivierte zur Gartenarbeit.

Im Gegensatz zu den niederschlagsreichen Vorjahren blieb es stabil mild. Lediglich in höheren Lagen wie dem Schwarzwald wurden noch kühle Nachttemperaturen gemessen. Der Übergang zum Sommer verlief fließend. Die vergangene Frostperiode schien endgültig abgeschlossen zu sein. Nun ist ein Jahr vergangen – und mitten im Mai 2026 zeigt sich in einigen wenigen Regionen Deutschlands plötzlich ein kleines „Winter-Comeback“.

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Schnee kehrt zurück: Hier sind weiße Flocken vom Himmel gefallen

Die Eisheiligen (11. bis 15. Mai) führen in Deutschland zu kühlerem Wetter. Davon ist auch Baden-Württemberg betroffen. In den Kammlagen des Schwarzwalds sowie in den höheren Gebieten des Allgäus geht der Niederschlag teilweise in Schnee über. Da vor allem die Höhenlagen betroffen sind, bleibt die Lage im Straßenverkehr ohne größere Störungen.

Laut Wetterexperten handelt es sich um eine für diesen Zeitraum übliche Wetterlage, die zeitnah von milderen Temperaturen abgelöst wird. Auch einige Prognosen für den ersten Sommermonat Juni liegen inzwischen vor. Im vergangenen Jahr fiel dieser zu trocken aus. Langfristprognosen deuten erneut einen insgesamt niederschlagsarmen, milden Juni an. Ob sich dieser Trend bestätigt oder ob die erste Juniwoche für eine Überraschung sorgt, wird sich zeigen, sobald der Mai sein finales Kapitel geschrieben hat.

(Quellen: Deutscher Wetterdienst, Schwarzwaldregion, Wetterexperten, dpa)