
Nach einer bislang vergleichsweise milden Wintersaison hat sich das Wetter im Januar deutlich gewandelt. In weiten Teilen des Schwarzwalds ist der Winter mit voller Kraft zurückgekehrt. Schneefälle sorgten in höheren und teils auch mittleren Lagen für eine geschlossene Schneedecke.
Besonders betroffen sind die Hochlagen im südlichen und mittleren Schwarzwald. Rund um den Feldberg wurden innerhalb kurzer Zeit teils zweistellige Neuschneemengen gemessen. Aber auch in tiefer gelegenen Orten fiel Schnee, der zeitweise liegen blieb und Straßen, Wälder und Ortschaften in eine winterliche Landschaft verwandelte.
Schneefälle im Schwarzwald – Winter kehrt zurück
Die Wetterlage brachte nicht nur Schneefall, sondern auch glatte Straßen und eingeschränkte Sichtverhältnisse mit sich. Verkehrsteilnehmer mussten sich auf winterliche Fahrbedingungen einstellen. In einzelnen Regionen kam es zu Behinderungen, vor allem auf Nebenstrecken und Passstraßen. Winterdienste waren im Dauereinsatz, um Straßen und Wege freizuhalten.
Für den Tourismus im Schwarzwald bringt die Rückkehr des Winters jedoch auch positive Aspekte. Wintersportgebiete verzeichneten eine spürbare Belebung. Loipen konnten präpariert, Skilifte teilweise wieder in Betrieb genommen werden. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit für Spaziergänge, Rodelausflüge oder erste Skitage. Gerade nach einer längeren schneearmen Phase sorgte der Wintereinbruch für spürbaren Andrang.
Winter bleibt erst einmal – Frost und Kälte im Schwarzwald
Auch abseits der touristischen Zentren zeigte sich der Schwarzwald von seiner typischen Winterseite. Verschneite Tannen, gefrorene Bäche und klare, kalte Luft prägten das Landschaftsbild. In Regionen rund um Orte wie Titisee-Neustadt oder Baiersbronn wurde der Schneefall vielerorts als Rückkehr zur Normalität wahrgenommen. Meteorologen rechnen damit, dass die winterliche Wetterlage zumindest vorübergehend anhält.
Der Wintereinbruch im Januar zeigt, dass der Schwarzwald auch in Zeiten veränderter Klimabedingungen noch immer für klassische Wintertage sorgen kann. Für Anwohner bedeutet dies mehr Aufwand im Alltag, für Naturfreunde und Touristen hingegen eine willkommene Abwechslung. Ob der Schnee länger liegen bleibt oder nur ein kurzes Intermezzo bleibt, hängt von der weiteren Wetterentwicklung ab.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutscher Wetterdienst)














