Winterdienst: Glatte Autobahnen drohen in Baden-Württemberg

Im Vordergrund ist ein Thermometer mit Eiszapfen zu sehen. Im Hintergrund sind ein Auto und ein Winterdienstfahrzeug auf einer Straße erkennbar. Der Winter bricht ein. Es schneit und ist stürmisch.
Symbolbild © imago/Wolfilser

Auch im Januar bleibt der Winter in Deutschland präsent. Die Temperaturen bewegen sich vielerorts weiter im Minusbereich, besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden. In Baden-Württemberg drohen glatte Autobahnen.

Gefrierender Regen, überfrierende Nässe und Schneereste auf den Straßen erschweren den Verkehr. Besonders in höheren Lagen und auf Nebenstraßen steigt die Unfallgefahr. Auch auf glatten Autobahnen müssen Fahrer besonders vorsichtig fahren, um Unfälle zu vermeiden.

Rutschige Fahrbahnen: Glätte eine der häufigsten Unfallursachen

Wenn es auf der Straße glatt ist, kommt es meist zu vielen Unfällen. Entscheidend ist zunächst eine angepasste Geschwindigkeit, denn selbst moderne Assistenzsysteme stoßen bei Eis an ihre Grenzen. Fahrer sollten außerdem den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug deutlich vergrößern und abruptes Bremsen oder hektische Lenkbewegungen vermeiden. Stattdessen empfiehlt sich ein gleichmäßiger Fahrstil, der plötzliche Manöver minimiert und das Risiko von Unfällen reduziert. Wichtig ist außerdem, Winterreifen mit ausreichendem Profil zu nutzen, da sie die Haftung deutlich verbessern. Auf Brücken und schattigen Strecken kann Glätte überraschend auftreten. Deshalb ist erhöhte Aufmerksamkeit notwendig, auch wenn die Fahrbahn zunächst trocken wirkt. Wer ins Schleudern gerät, sollte ruhig bleiben und starkes Gegenlenken vermeiden.

Glatte Autobahnen drohen in Baden-Württemberg

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Der Winter bestimmt weiterhin den Start ins neue Jahr in Baden-Württemberg. Niedrige Temperaturen und ein lebhafter Wind sorgen in vielen Regionen für winterliche Bedingungen. Vor allem in höheren Lagen muss mit Frost gerechnet werden, was das Risiko von Glätte erhöht. In den kommenden Nächten ziehen von Norden her Wolkenfelder auf, stellenweise fällt leichter Schnee. Das kann Straßen und Gehwege rutschig machen. Auch tagsüber bleibt es kalt. Während im Bergland Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erwartet werden, erreichen tiefere Lagen nur wenige Grad über null. Vereinzelt sind Schneeschauer möglich. Begleitet wird die Wetterlage von teils kräftigem Wind, der insbesondere in den Höhenlagen spürbar bleibt.

Grundsätzlich erfordert das Autofahren im Winter ein hohes Maß an Umsicht. Neben der Technik spielt das Verhalten der Fahrer eine zentrale Rolle. Eine defensive Fahrweise hilft, kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen. Dazu gehört auch, Fahrmanöver rechtzeitig anzukündigen und Überholvorgänge sorgfältig abzuwägen. Ebenso wichtig ist eine gute Vorbereitung. Enteisungsspray, Eiskratzer und eine funktionierende Heizung sollten selbstverständlich sein. Wer unsicher ist, sollte Fahrten bei extremen Bedingungen möglichst vermeiden.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutscher Wetterdienst)