
Fridays for Future Karlsruhe ruft zur nächsten großen Klimademonstration auf – mit einem langen Zug durch die Innenstadt und einem Straßenfest zum Abschluss. Die Aktivisten von Fridays for Future Karlsruhe wollen damit ein wichtiges Zeichen setzen.
Stark, entschlossen, global verbunden. Fridays for Future bringt Menschen auf die Straßen, um gegen klimaschädliche Erdgasprojekte zu protestieren – und das nicht nur in Karlsruhe.
Karlsruhe im Klimafokus: Demo zieht durch die City
Heute wird es in der Karlsruher Innenstadt laut. Fridays for Future Karlsruhe ruft zur großen Klimademonstration auf – und das ausnahmsweise nicht an einem Freitag, sondern an diesem Samstag, den 20. September. Damit wollen die Aktivisten noch mehr Menschen erreichen und gleichzeitig Teil eines weltweiten Aktionstages sein. Startschuss ist um 14 Uhr auf dem Lidellplatz. Nach einem Zug durch die City soll dort ein Straßenfest folgen. Erwartet werden dabei rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Die Route führt vom Lidellplatz über Adlerstraße, Kriegsstraße, Karl-Friedrich-Straße, Erbprinzenstraße, Ritterstraße, Kaiserstraße, Fritz-Erler-Straße und Markgrafenstraße zurück zum Lidellplatz. Autofahrer müssen daher am heutigen Nachmittag mit Verkehrseinschränkungen rechnen. Im Fokus der Karlsruher Demo steht auch das geplante Gaskraftwerk RDK 9. Unter dem Motto #ExitGasEnterFuture kritisieren die Aktivisten neue Gasbohrungen in der Nordsee, zusätzliche Gaskraftwerke und weitere fossile Abhängigkeiten. „Erdgas ist kein harmloser Übergang, sondern ein klimaschädlicher Brandbeschleuniger“, heißt es in dem Aufruf. Fridays for Future Karlsruhe ist heute aber nicht alleine unterwegs, denn in unzähligen anderen Städten finden heute Demos statt. Damit setzen sie also ein Zeichen, das weit über die Region hinausgeht.
Global verbunden: Fridays for Future zeigt Flagge
Wie der Name schon sagt, streikt Fridays for Future – ob in Karlsruhe oder anderswo – normalerweise freitags. Heute aber schließen sich die Karlsruher Aktivisten einem weltweiten Aktionstag an. Unter dem Motto #DrawTheLine gehen an diesem Wochenende Gruppen von Kanada bis Australien auf die Straße. Die Aktionen hat man übrigens bewusst auf heute gelegt – kurz vor der UN-Vollversammlung in New York. Auch mit Blick auf die kommende Klimakonferenz in Brasilien soll ein starkes Zeichen gesetzt werden: Klimaschutz duldet keinen Aufschub – und Fridays for Future bleibt laut.
Von Karlsruhe bis nach Australien wollen die Menschen heute ein Zeichen setzen und ihre lokale Fridays-for-Future-Bewegung stärken. Sie zeigen, dass leere Versprechen nicht ausreichen und verbinden sich gleichzeitig mit Protesten weltweit – für eine starke, gemeinsame Botschaft.














