14 Meter in die Tiefe: 18 Monate altes Kind kämpft ums Überleben

Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungswagen sowie Notärzte sind auf dem Weg zu einem Einsatzort. Es handelt sich um einen Einsatz an einer Unfallstelle. Passanten und Fahrzeuge weichen dem Blaulicht aus, es hat Vorfahrt.
Symbolbild © imago/Michael Gstettenbauer

Ein tragischer Unfall in Rastatt hat in dieser Woche für große Bestürzung gesorgt. Ein erst 18 Monate altes Kind stürzte aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses und fiel aus großer Höhe in die Tiefe. Rettungskräfte waren innerhalb kürzester Zeit vor Ort und leiteten sofort umfangreiche Maßnahmen ein.

In Rastatt kam es Anfang dieser Woche zu einem tragischen Unfall, in den ein 18 Monate altes Kind involviert war. Nach ersten Angaben stürzte es aus einem Fenster und zog sich schwere Verletzungen zu.

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Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Vorfall am Montag, den 1. Juni, in einem Wohngebiet von Rastatt. Das Kind erlitt bei dem Sturz aus dem Fenster schwere Verletzungen und musste nach der Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden. Die Situation galt zunächst als äußerst kritisch.

Mittlerweile gibt es jedoch vorsichtige Hoffnung. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden befindet sich das Kind zwar weiterhin in medizinischer Behandlung, Lebensgefahr besteht inzwischen jedoch nicht mehr. Diese Entwicklung wird von den Einsatzkräften und den behandelnden Ärzten als positives Signal gewertet.

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Wie ein Wunder: Kind ist mittlerweile außer Lebensgefahr

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei versucht, die genauen Abläufe zu rekonstruieren und alle Umstände des Vorfalls zu klären. Nach dem aktuellen Stand gibt es keine Hinweise darauf, dass eine Straftat vorliegt. Vielmehr deutet vieles auf einen tragischen Unfall hin.

Solche Ereignisse lösen regelmäßig große Betroffenheit aus. Gerade bei Kleinkindern reichen oft wenige Sekunden aus, damit gefährliche Situationen entstehen. Fachleute weisen deshalb immer wieder darauf hin, Fenster und Balkone insbesondere in höheren Stockwerken zusätzlich zu sichern und mögliche Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen. Für die Familie steht derzeit jedoch etwas anderes im Mittelpunkt. Nach den dramatischen Stunden unmittelbar nach dem Unfall richtet sich die Hoffnung nun auf die weitere Genesung des Kindes. Dass das Kleinkind den Sturz überlebt hat und aktuell nicht mehr in akuter Lebensgefahr schwebt, gilt angesichts der Fallhöhe als bemerkenswerte Entwicklung.

(Quellen: Polizeipräsidium Offenburg, Rettungsdienst Mittelbaden, Angaben der Ermittlungsbehörden zum Vorfall in Rastatt)