
Karlsruhe soll grüner werden. Damit die Klimawende gelingt, greift die Stadt jetzt tief in den klammen Geldbeutel und schüttet einen Rekordzuschuss aus. Bis zu 5.000 Euro sind möglich.
Nur wenige Bürger haben davon gehört. Jetzt lohnt es sich doppelt, den grünen Daumen auszupacken und auf Grünflächen zu setzen. Denn die Fördergelder gibt es ab sofort.
„Alles grün“: Karlsruher erhalten Rekordzuschuss von bis zu 5.000 Euro
Überall Beton, Schotter und Steine. Da fühlen sich weder Insekten noch Bienen oder andere Kleintiere wohl. Das soll sich in Zukunft ändern. Großstädte sollen grüner werden. Nicht nur die Stadt selbst will diesen Trend mit neuen Projekten umsetzen. Jetzt müssen auch die Bürger aktiv werden. Dafür gibt es sogar eine neue Rekordsubvention. Satte 5.000 Euro kann man sich abholen, wenn man eine gute Idee umsetzen will. Das hat die Karlsruhe jetzt bekannt gegeben.
Das aktuelle Förderprogramm heißt „Hof-, Dach- und Fassadenbegrünung“. Wer zum Beispiel freie Flächen in der Stadt entsiegelt und dann begrünt, kann sich einen hohen Zuschuss abholen. Außerdem gibt es für die Projekte eine kostenlose Fachberatung durch das Gartenbauamt. Achtung: Auch bei dieser Rekordförderung für Karlsruhe sind einige wichtige Voraussetzungen zu erfüllen. Man bekommt den Zuschuss nämlich nur, wenn es sich um ein freiwilliges Projekt handelt.
Von der Stadt: Antrag stellen und Rekordzuschuss kassieren
Wenn man zum Beispiel die Auflage bekommt, einen Schottergarten umzugestalten, dann ist dieser grüne Zuschuss wohl eher nicht anwendbar. Außerdem muss der Zuschuss vor Beginn der Arbeiten beantragt werden. Er kann nicht für laufende oder vergangene Projekte gewährt werden. Eine Möglichkeit würde sich ergeben, wenn man die Dachflächen seines Hauses oder eines anderen Gebäudes begrünt. Dann zahlt Karlsruhe einen Zuschuss.
Die aktuellen Fördersätze hat die Stadt selbst online gestellt. Das Antragsverfahren läuft. Jeder Bürger kann und soll aktiv werden, um seine Heimat grüner zu machen, und kann dafür ein ordentliches Sümmchen kassieren. Viele haben bereits mit den Planungen begonnen.














