Ab April: Geheime Blitzer-Stellen werden in Karlsruhe aufgebaut

Ein großer grauer Blitzer steht an einer Land- oder Bundesstraße, leicht versteckt hinter Bäumen und wartet darauf, zu schnell fahrende Autofahrer und Raser zu blitzen, damit diese ein Bußgeld zahlen müssen.
Symbolbild © imago/Christian Ohde

Wer in Deutschland zu schnell fährt, muss mit hohen Kosten rechnen. Nun werden in Karlsruhe geheime Blitzer-Stellen eingerichtet. Ab April drohen noch mehr Bußgeldbescheide und Strafen.

Den Autofahrern ist nicht nur in Karlsruhe und Umgebung zu raten, einmal öfter auf die Bremse zu treten. Die Tempokontrollen nehmen zu, und in Karlsruhe kommen ab April sogar geheime Blitzer-Stellen hinzu. Das gibt unter anderem auch der Blitz-Marathon bekannt.

Noch mehr versteckte Blitzer-Stellen in Karlsruhe

Dabei handelt es sich nicht um gänzlich neue oder unbekannte Anlagen, sondern vor allem um mobile und teilstationäre Blitzer. Diese kommen gezielt an wechselnden Orten zum Einsatz. Sie werden oft kurzfristig aufgebaut und sind für Autofahrer schwer kalkulierbar – genau das ist auch gewollt. Das Ziel besteht darin, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Raser effektiver zu kontrollieren.

Ein Blick auf aktuelle Daten zeigt, dass Karlsruhe ohnehin zu den Städten mit besonders vielen Kontrollen gehört. Insgesamt gibt es hier Dutzende feste Blitzer sowie zahlreiche mobile Messstellen, die regelmäßig im Einsatz sind. Allein an bekannten Straßen wie der Südtangente, der Kaiserallee oder der Rheinhafenstraße werden immer wieder mobile Geräte aufgebaut.

Lesen Sie auch
Chaos: Wichtige Strecke wird in Karlsruhe für Wochen gesperrt

Aus dem Hinterhalt: Teure Bußgeldbescheide wegen „geheimer“ Blitzer

Hinzu kommen Blitzer-Anhänger, also teilstationäre Anlagen, die für mehrere Tage oder Wochen an einem Ort stehen und anschließend versetzt werden. Auch sie tragen dazu bei, dass sich die Kontrollpunkte ständig verändern und für Verkehrsteilnehmer kaum vorhersehbar sind. Diese Standorte sind nicht „geheim“ im eigentlichen Sinne.

Die Stadt veröffentlicht regelmäßig geplante Messstellen oder zumindest Zeiträume, in denen Kontrollen stattfinden können. Dennoch bleibt ein großer Spielraum für kurzfristige Einsätze, beispielsweise an Unfallschwerpunkten oder auf besonders gefährdeten Straßenabschnitten. Parallel dazu existieren im Stadtgebiet weiterhin zahlreiche feste Anlagen. Bekannte Beispiele sind Blitzer an der B10, der Durlacher Allee oder der Willy-Brandt-Allee. Diese bleiben konstant, doch die eigentliche Herausforderung für Autofahrer sind die mobilen Kontrollen, die sich ständig verlagern.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Blitzermarathon)