Abgeräumt: Landkreis Karlsruhe erhält nächste Auszeichnung

Auszeichnung im Ranking
Symbolbild © istockphoto/Liudmila Chernetska

Der Landkreis Karlsruhe erhält die nächste Auszeichnung in Gold. Gewürdigt wurden die Leistungen im Klimaschutz.

Der Landkreis Karlsruhe erhält die nächste Auszeichnung im Rahmen des „European Energy Award“. Insgesamt 41 Kommunen aus dem Südwesten wurden bei dem kommunalen Klimakongress ausgezeichnet.

Landkreis Karlsruhe erhält weitere Auszeichnung für Klimaschutz

Im Rahmen eines Zertifizierungsverfahrens können Landkreise, Städte und Gemeinden in Europa einen Preis oder eine Auszeichnung erhalten, wenn sie besondere Leistungen im Klimaschutz erbracht haben. In diesem Jahr erhielten zum Beispiel sieben Landkreise, dreizehn Städte und 21 Gemeinden die begehrte Auszeichnung für Klimaschutz. Die höchste Auszeichnung, den European Energy Award Gold, erhielten die Landkreise Karlsruhe und Rottweil. Ihnen gelang es, mindestens 75 Prozent der für diese Auszeichnungsstufe erforderlichen Punkte zu erreichen.

Der European Energy Award wurde verliehen, wenn die Stadt oder Gemeinde fünfzig Prozent der Punkte erreichte. Die Stadt Karlsruhe hat diesen Bereich erreicht und ist nur knapp an der Auszeichnung in Gold vorbeigeschrammt. Dazu hätte es noch eines internationalen Audits bedurft. Ein Pluspunkt war das Klimaschutzkonzept 2030, das die Stadt zusammen mit der Klimaschutzstrategie 2020 entwickelt hatte. Ob es für Gold reichen würde, war nicht sicher, da sich auch das Bewertungsschema regelmäßig ändert.

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Im bundesweiten Vergleich auf Platz eins

Im direkten Vergleich erhielt der Landkreis Karlsruhe die goldene Auszeichnung bereits im Jahr 2014. Seitdem konnte der Landkreis weitere Fortschritte im Klimaschutz erzielen. Mittlerweile erreicht der Landkreis sogar 84,1 Prozent der erforderlichen Punkte und liegt damit im bundesweiten Ranking auf Platz eins unter den Landkreisen. Eine der Stärken ist das hervorragende ÖPNV-Netz. Das geht zumindest aus den Ergebnissen des Rankings hervor.

Außerdem sei der Anteil der erneuerbaren Wärmeversorgung in den Liegenschaften des Landkreises auf über sechzig Prozent gestiegen. Ein Beispiel ist die Nahwärmeversorgung des Berufsschulzentrums in Ettlingen. Auch die Nahwärmeversorgung der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal oder der Jugendeinrichtung Schloss Stutensee sind in diesem Bereich zu nennen. Das aktuelle Klimaschutzkonzept legt die Schwerpunkte auf den Ausbau der Photovoltaik, den Ausbau der Nahwärme, nachhaltiges Sanieren und Bauen sowie Mobilität.